Kita Holzwurm muss Ende 2026 umziehen und wächst dabei
Der Kindergarten Holzwurm in Erle wird um eine Gruppe wachsen und Ende 2026 in ein neues größeres Gebäude auf einem Grundstück an der Straße Holten, Ecke Friedholt, ziehen. Das ist zumindest der Plan von Elterninitiative und Gemeinde. Ende 2026 muss die Kindertagesstätte ausziehen.
Archivbild aus 2022.
© Rentel / Archiv
Einrichtung in Erle
ERLE. Aktuell hat die Kita Holzwurm das Gebäude der ehemaligen Schreinerei Heidermann angemietet und betreut dort 22 Kinder, sagt Einrichtungsleiterin Katja Maschmeier gegenüber der BZ. Der Mietvertrag läuft aber Ende 2026 aus, weil die Vermieterin das Gebäude auf Dauer anders nutzen will, ergänzt die Gemeinde. Elterninitiative und Gemeinde wurden darüber frühzeitig informiert. Beide Seiten hätten sich dann zusammengesetzt und an einer Perspektive gearbeitet: Der Kindergarten soll nicht nur umziehen, sondern dabei auch von einer auf zwei Gruppen wachsen. Mit der Kirchengemeinde St. Martin wurden Gespräche über ein Grundstück in unmittelbarer Nähe der heutigen Kita geführt.
Luftlinie 150 Meter zum neuen Standort
Der Kirchenvorstand hat in seiner jüngsten Sitzung grünes Licht gegeben, der Gemeinde das dafür benötigte Grundstück im Wege der Erbpacht zur Verfügung zu stellen. Die Kita wird nicht weit weg ziehen, Luftlinie keine 150 Meter. Für den Bau steht die freie Fläche südlich des Friedhofs an der Straße Friedholt zur Verfügung. Dort soll ein Kindergarten für zwei Gruppen entstehen. In der Verwaltung ist man jetzt mit den Vorbereitungen beschäftigt, Planungs- und Baurecht zu schaffen, hieß es gestern aus dem Rathaus. Dabei werde natürlich auch noch die Politik eingebunden.
„Der Holzwurm ist ein angesehener Kindergartenträger. Für uns war daher von Anfang an klar: Wir wollen den Träger unterstützen, den Holzwurm auch nach dem Auszug aus dem bisherigen Gebäude weiterzuführen“, sagt Bürgermeister Martin Tesing. Er betrachtet die Neubaupläne als „Win-Win-Situation“ für alle Beteiligten: Der neue Kindergarten entstehe in unmittelbarer Nachbarschaft zur alten Einrichtung. Die Kontinuität in der Betreuung sei gewährleistet. Und im Ortsteil Erle entstehen zusätzliche Kindergartenplätze, argumentiert Tesing.
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