Raesfeld

Initiative will gegen Zeelink klagen

Die Bürgerinitiative gegen die Zeelink-Gasleitung will gegen das Vorhaben klagen. Die Bezirksregierung Düsseldorf hatte das Projekt bis an die Grenze des Kreises Borken genehmigt.

04.03.2019

Gegen die geplante Gasleitung wollen die Bürgerinitiative und die Gemeinde Hünxe klagen.

Gegen die geplante Gasleitung wollen die Bürgerinitiative und die Gemeinde Hünxe klagen.

© open grid europe

Trasse bis zur Grenze des Kreis Borken genehmigt

RAESFELD/SCHERMBECK. Die Bürgerinitiative gegen die geplante Zeelink-Gasleitung hat ihre Anwälte beauftragt, Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss der Bezirksregierung Düsseldorf einzureichen. Das teilt Rainer Rehbein, einer der Sprecher der Bürgerinitiative mit.

Wie berichtet hatte die Behörde mit ihrem Beschluss dem Investor, der Firma Open Grid Europe, die Erlaubnis erteilt die Leitung zu bauen. Damit ist es dem Unternehmen grundsätzlich möglich, bis zur Station Dämmerwald nahe der Grenze des Kreises Borken sein Vorhaben umzusetzen.

Gemeinde Hünxe will auch klagen

Die Bürgerinitiative freue sich zudem über die einstimmige Entscheidung des Hünxer Gemeinderats, ebenfalls gerichtlich gegen die Leitung vorzugehen, erklärt Rainer Rehbein. Dies sei „ein Signal, dem sich hoffentlich noch rechtzeitig weitere Kommunen anschließen“, so Rehbein. Der Hünxer Rat sah die Kommune durch die Trasse dadurch betroffen, dass diese zu nahe an einer Siedlung verlaufe und die Gemeinde in ihrer Planung einschränke.

Weitere Spenden erforderlich

Rehbeim bedankt sich ferner bei den vielen Mitstreitern, die mit ihren Spenden die Klage erst möglich gemacht haben. Dennoch seien die Zeelink-Gegner nicht sorgenfrei. Die Finanzierung des Gerichtsverfahrens, so Rehbein weiter, sei noch nicht vollständig gesichert. Weitere Geldspenden seien hierfür nötig. Die gerichtliche Auseinandersetzung werde, so der Sprecher, „ein Kampf David gegen Goliath“.

Weitere Informationen unter www.todes-trasse-nein-danke.de.

Initiative will gegen Zeelink klagen

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