Raesfeld

Initiative sammelt 950 Unterschriften

Vertreter der Bürgerinitiative „Rettet Aelkes“ und der CDU haben sich zu einem Gespräch getroffen. Die Kirchengemeinde St. Martin hat die Immobilie gekauft und will dort ein Pfarrheim errichten. Die BI fordert den Erhalt des alten Gebäudeteils.

26.10.2017

Den historischen Teil des Niewerther Hofs möchte die Bürgerinitiative erhalten und dafür weiter eintreten.BZ-Archiv

Den historischen Teil des Niewerther Hofs möchte die Bürgerinitiative erhalten und dafür weiter eintreten.BZ-Archiv

© Rentel

„Rettet Aelkes“ hat mit Vertretern der CDU gesprochen

RAESFELD. Vertreter der Bürgerinitiative (BI) „Rettet Aelkes“ und der Raesfelder CDU haben sich zu einem Gespräch getroffen. Die BI wurde von Gisela Schwane, Michael Hoffmann und Walter Baudisch vertreten. Für die CDU waren Karl-Heinz Tünte, Bernhard Bölker und Dr. Bernhard Bonhoff dabei.

Zuhächst hätten die CDU-Vertreter um Verständnis für die verspätete Reaktion auf die Gesprächsanfrage der BI gebeten, heißt es in einer Mitteilung. Beide Seiten hätten ihre grundsätzlichen Standpunkte zur Problematik des Erhalts des historischen Gebäudes dargestellt.

BI will sich weiter für den Erhalt einsetzen

„Die BI wird sich weiter für den Erhalt des historischen Teils des Gebäudes „Niewerther Hof“ (Aelkeshof) im Ortskern einsetzen und setzt dabei auf weitere konstruktive Gespräche mit der Pfarrgemeinde St. Martin als Eigentümerin, dem Bistum in Münster sowie den politisch Verantwortlichen in Raesfeld“, heißt es weiter.

950 Unterstützer-Unterschriften habe die BI gesammelt, erklärt Gisela Schwane. „Das Pfarrheim könnte etwas ganz Besonderes werden“, ist sie überzeugt. Wie berichtet, möchte die Katholische Kirchengemeinde, die das Gebäude gekauft hat, dort ein Pfarrheim errichten. Die BI möchte den Erhalt des alten Teils erreichen und eine Öffnung des Pfarrheims für alle Bürger. Die BI werde weiter Öffentlichkeitsarbeit leisten, Unterschriften sammeln und im Sinne ihrer Unterstützer handeln, heißt es.

Bei der CDU gibt es noch keinen politischen Willen

Die CDU-Vertreter machten deutlich, dass von ihrer Seite zu diesem Diskussionspunkt bisher kein festgelegter politischer Wille vorliege. Es seien aber die Eigentumsrechte zu beachten. Zudem sei eine finanzielle Beteiligung der Gemeinde an den Baukosten des Pfarrheims im Gemeinderat noch nicht diskutiert worden. Derzeit gebe es noch keine genauen Vorstellungen der Kirchengemeinde, ergänzt CDU-Fraktionsvorsitzender Karl-Heinz Tünte.

Die BI bedauerte, dass erst jetzt über Dorfentwicklungskonzepte und einen Bebauungsplan für die Ortsmitte nachgedacht werde, nachdem die Themen über Jahre nicht verfolgt worden seien. Für den „Aelkeshof“ komme diese Entwicklung leider zu spät, so die BI.

Initiative sammelt 950 Unterschriften

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