Raesfeld

Infos für den Notfall vermittelt

Die Bürgerstiftung Raesfeld-Erle-Homer und das Raesfelder DRK wollen etwas für die Herzsicherheit erreichen und Defibrillatoren installieren. Dazu hat es eine Infoveranstaltung für Interessierte gegeben.

22.07.2019

Um den lebensrettenden Einsatz eines Defibrillator ging es bei einer Infoveranstaltung.

Um den lebensrettenden Einsatz eines Defibrillator ging es bei einer Infoveranstaltung.

© pd

Bürgerstiftung und DRK Raesfeld starten Projekt

RAESFELD Defibrillatoren sollen in Unternehmen und an zentralen Plätzen in Raesfeld für mehr Herzsicherheit sorgen. Das haben sich die Bürgerstiftung Raesfeld-Erle-Homer und der DRK-Ortsverein Raesfeld in einem Projekt vorgenommen, das jetzt angelaufen ist. Darauf weisen die Projektbeteiligten in einer Mitteilung hin. In einer Info-Veranstaltung wurden den interessierten Unternehmen von Mitarbeitern eines Herstellers für Medizintechnik unterschiedliche Geräte vorgestellt.

Michael Weddeling vom Raesfelder DRK und Jürgen Wachtmeister von der Stiftung stellten die Bedeutung der Anschaffung der Geräte dar. Betroffene hätten meist nur eine Chance, wenn sofort mit der Herzdruckmassage begonnen werde und ein AED-Gerät, also ein Defibrillator, zum Einsatz komme, erklärten sie. Mit einem Gerät wurde den Teilnehmern von Mitgliedern des Roten Kreuzes exemplarisch eine Herz-Lungen-Wiederbelebung gezeigt. Herzerkrankungen seien die häufigste Todesursache in Deutschland, teilt die Bürgerstiftung auf ihrer Homepage mit. Am plötzlichen Herztod sterben etwa 100.000 Menschen im Jahr.

Finanzierung über Spenden geplant

Damit die Anschaffung der Geräte möglich und die Gemeinde Raesfeld flächendeckend herzsicher wird, soll die Finanzierung über Spenden erfolgen. Die Stiftung will sich um die Anschaffung der Defis kümmern. Als Standorte sind Firmen und öffentlich zugängliche Plätze vorgesehen. Michael Weddeling erklärte zudem, dass das DRK für die Mitarbeiter der Unternehmen, die ein Gerät installiert haben, Schulungen zur Herz-Lungen-Wiederbelebung anbiete. Denn mit kurzen Anleitungen zur Wiederbelebung sollen Hemmschwellen abgebaut werden, damit den Betroffenen schnell und wirkungsvoll geholfen werden kann.

Ansprechpartner für das Projekt sind Jürgen Wachtmeister, Tel. 0170/ 5600872 und Michael Weddeling, Tel. 02865/95750 und per E-Mail an post@stiftung-reh.de.

Infos für den Notfall vermittelt

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