Heimleiterin fordert mehr Anerkennung der Pflege
Auch die Leiterin des Landhauses Keller, Brigitte Kohl, hat sich mit einem offenen Brief an Bürgermeister Andreas Grotendorst gewandt. Sie verweist unter anderem auf die Existenzängste der Mitarbeiter.
Die Leiterin des Landhauses Keller hat einen offenen Brief an Bürgermeister Andreas Grotendorst geschrieben.
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Forderung: Landhaus Keller soll Seniorenheim bleiben
RAESFELD. Nach dem Insolvenzverwalter, den Mitarbeitern, einigen Bewohnern und deren Angehörigen wendet sich auch die Heimleitung des Landhauses Keller mit einem offenen Brief an Bürgermeister Andreas Grotendorst. Wie berichtet, kritisieren die Autoren die Gemeindeverwaltung und die kommunale Politik dafür, dass durch eine Änderung des entsprechenden Bebauungsplans der Hotelstandort Landhaus Keller gestärkt werden soll. Das Seniorenheim erhält Bestandsschutz.
Brigitte Kohl stellt in ihrem Schreiben eingangs fest, dass sie seit 30 Jahren in dem Beruf sei und das Landaus Keller seit ein paar Monaten leite. In der Insolvenz sei dies nicht einfach.
Bewohner bangen um ihr Zuhause
Täglich müsse sie Mitarbeiter beruhigen, die Existenzängste hätten, ebenso Bewohner, die um ihr Zuhause bangen. „Nun erfahren wir von der Gemeinde und Ihnen als Bürgermeister seit Wochen Gegenwind und Ablehnung“, schreibt Kohl an Grotendorst. Sie fragt, warum die Gemeinde keine Pflegeeinrichtung im Ort wolle. Altenpflege müsse mehr Ansehen in der Gesellschaft erhalten, damit mehr Menschen diesen Beruf ausüben, fordert die Heimleiterin. „In Raesfeld spüren unsere Auszubildenden und Berufseinsteiger genau das Gegenteil“, so Kohl weiter. Sie lädt den Bürgermeister ein, die Einrichtung zu besuchen, um die Mitarbeiter und die Bewohner kennenzulernen.
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