Gemeinde forstet mit einheimischen Gehölzen auf
Die Gemeinde Raesfeld hat mit Unterstützung des Regionalforstamts Münsterland eine Fläche am Schulten Matt in Raesfeld aufgeforstet. Dabei setzen die Beteiligten auf heimische Gehölze.
Bernhard Kösters und Bernd Roters vom gemeindlichen Bauamt, Revierförster Holger Eggert und Bürgermeister Martin Tesing (v.l.) besichtigen gemeinsam die aufgeforstete Fläche am Schulten Matt.
Arbeiten im Bereich Schulten Matt in Raesfeld
RAESFELD Durch die extreme Trockenheit der vergangenen Jahre ist auch der Waldbereich am Schulten Matt, der der Gemeinde Raesfeld gehört, stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Vor allem die dort angesiedelten Nadelhölzer seien zu einem großen Teil eingegangen und mussten daher gefällt werden, teilt die Verwaltung mit.
In Zusammenarbeit mit dem Regionalforstamt Münsterland hat die Kommune für diesen fünf Hektar großen Bereich deshalb eine Aufforstung auf 1,15 Hektar mit heimischen Gehölzen geplant. 550 Stieleichen- und 330 Rotbuchensetzlinge wurden dazu beschafft.
Setzlinge im Kreis gepflanzt
Die Setzlinge wurden zu 80 sogenannten Laubholztrupps mit je elf Bäumen gepflanzt. Bei diesen Trupps werden die noch jungen Setzlinge in zwei Kreisen um einen vom Förster bestimmten Mittelpunkt gepflanzt. Diese Art der Pflanzung ermöglicht einen gegenseitigen Schutz der Setzlinge und soll so möglichst allen Jungpflanzen ein ungestörtes Wachstum ermöglichen, heißt es weiter.
„In enger Abstimmung mit dem Revierforstamt wurde diese Anpflanzung ermöglicht. Wir setzen hier auf regionale Hölzer, die unserem Klima besser angepasst sind“, sagt Bürgermeister Martin Tesing über die Aufforstung. „Es wird zwar noch Jahre, vielleicht sogar Jahrzehnte dauern, bis hier stattliche Bäume stehen. Ein Anfang ist aber gemacht.“