Gemeinde Raesfeld erhält Förderzusage für Bau von PV-Anlagen
. Die Gemeinde Raesfeld hat eine Förderzusage für den Bau von vier Solaranlagen auf Dächern von kommunalen Gebäuden erhalten. Es geht um mehr als 300.000 Euro. Die Mitglieder des Gemeinderats werden am Montag, 4. September, in ihrer Sitzung über diese Pläne abstimmen. Denn auch die Gemeinde muss bei diesen Projekten einen Anteil von knapp 34.000 Euro tragen.
© Gabi Kowalczik
Strom von kommunalen Dächern
RAESFELD. Solaranlagen und bei drei Gebäuden auch Stromspeicher sollen auf und in vier Gebäuden der Kommune errichtet werden. Insgesamt sollen die Anlagen auf eine Leistung von knapp 172 Kilowatt peak (KWp) kommen.
Auf der Sporthalle an der Silvesterstraße in Erle ist eine PV-Anlage von knapp 30 KWp geplant. Dort soll unter anderem zusätzlich ein Stromspeicher mit einer Kapazität von 13 Kilowattstunden eingebaut werden. Knapp 38 KWp groß soll die PV-Anlage sein, die auf das Dach der Silvesterschule in Erle gebaut wird Auch hier soll Strom gespeichert werden können.
In Raesfeld werden ebenfalls zwei Anlagen geplant. Die größte der vier PV-Anlagen soll auf das Dach der Sebastianschule gebaut werden. Gut 82 KWp groß soll die Anlage sein, und auch in der Sebastianschule soll ein Speicher stehen. Knapp 22 KWp groß ist Anlage vier, die auf dem Dach der Kläranlage geplant ist.
Rund 339.000 Euro würde das Projekt mit den vier Anlage kosten. Nur rund zehn Prozent davon müsste allerdings die Kommune tragen. Sie könnte von der Förderrichtlinie „Progres.NRW – Klimaschutztechnik profitieren. Eine Einschränkung im Programm ist, dass die prognostizierte Eigenverbrauchsquote bei mindestens 80 Prozent liegen muss.
Alle vier Anträge für PV-Anlagen seien in den vergangenen Wochen allerdings positiv beschieden worden, teilt die Verwaltung im Vorfeld der Sitzung mit. Die Gemeinde hat nun Zeit, die Projekte bis zum 31. Juli nächsten Jahres umzusetzen. Im Hinblick auf die aktuellen Lieferzeiten für Photovoltaikanlagen sei daher eine schnellstmögliche Ausschreibung erforderlich, um die Frist einhalten zu können, so die Verwaltung.
Die für das Projekt erforderlichen Haushaltsmittel würden im Haushalt 2024 vorgesehen, schreibt die Gemeindeverwaltung in der Sitzungsvorlage.