Raesfeld

Gebauer will Berufsausbildung stärken

Yvonne Gebauer, die Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen, war bei der Frühjahrs-Vollversammlung des Westdeutschen Handwerkskammertages zu Gast.

08.04.2019

Yvonne Gebauer, Landesministerin für Schule und Bildung, diskutierte mit den Vertretern der Handwerkskammern.

Yvonne Gebauer, Landesministerin für Schule und Bildung, diskutierte mit den Vertretern der Handwerkskammern.

© pd

Versammlung des Handwerkskammertages in Raesfeld

RAESFELD Auf der Frühjahrs-Vollversammlung des Westdeutschen Handwerkskammertages (WHKT) auf Schloss Raesfeld begrüßten die Präsidenten, Vizepräsidenten und Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammern in NRW Yvonne Gebauer, die Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen, zum Gespräch.

Die Ministerin kündigte erneut eine Agenda zur Stärkung der Berufsbildung an, die sie mit NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann auf den Weg bringen will. Die Punkte sollen auf Landesebene und in den Regionen debattiert werden. Sie thematisierte auch den Lehrermangel in der Primarstufe und in der Sekundarstufe I sowie die Folgen der Entwicklung.

Angebote besser steuern

Im Mittelpunkt der von WHKT-Präsident Hans Hund geleiteten Diskussion standen die Stärkung der dualen Erstausbildung, die Notwendigkeit, die Angebote der Berufskollegs durch das Land intensiver zu steuern und die Lehrkräftelücke für die Fachklassen des dualen Systems. Ferner sei es um den Übergang in eine handwerkliche Berufsausbildung bei einer weiter steigenden Abiturientenquote gegangen, heíßt es weiter. Traditionell lade der WHKT Politiker zum Dialog in seine Frühjahrs-Vollversammlung ein.