Raesfeld

FDP für papierlose Arbeit des Rates

Mit einem Antrag der FDP-Fraktion zur Digitalisierung der Ratsarbeit soll sich der Hauptausschuss befassen, der am Montag, 11. Januar, ab 17 Uhr im Rathaus tagt.

08.01.2021

Der Hauptausschuss tagt im großen Sitzungssaal des Rathauses.

Der Hauptausschuss tagt im großen Sitzungssaal des Rathauses.

© Rentel

Fraktion stellt Antrag für den Hauptausschuss

RAESFELD Die FDP regt an, Dokumente der Rats- und Ausschussarbeit den Rats- und Ausschussmitgliedern nur noch digital zur Verfügung zu stellen. Druck, Sortierung und Zustellung von Dokumenten sollen entfallen. Fraktionen und Bürger sollen Anträge an den Rat in elektronischer Form stellen.

Ratsmitglieder sollen sich selbst kümmern

Digitale Endgeräte sollen nicht durch die Gemeinde Raesfeld bereit gestellt werden, so die FDP. Um die Beschaffung, Betreuung und Wartung sollen sich die Rats- und Ausschussmitglieder kümmern. Die Gemeinde soll einen einmaligen Zuschuss von 500 Euro je Ratsmitglied zahlen. Darüber soll die Anschaffung von Endgeräten je Fraktion mit einmalig 2000 Euro für sachkundige Bürger gefördert werden.

Verzicht nach Antrag ermöglichen

Auf Antrag könne auf den Zuschuss verzichtet und stattdessen die Dokumente weiter in Papierform bereit gestellt werden, heißt es. Über neue Inhalte soll automatisch per E-Mail informiert werden. Zudem beantragt die FDP, dass die Verwaltung die Bandbreite des WLAN-Anschlusses im Ratssaal und Besprechungsräumen prüft und falls nötig verstärkt. Sie soll prüfen, ob das Sitzungs- und Vorlagenmanagement dem aktuellen Stand der Technik entspricht und wie die Nutzung optimiert werden kann. Darüber hinaus soll geprüft werden, ob die digitale Infrastruktur im Rathaus für ein Videokonferenzsystem erweitert werden kann, das über einen öffentlichen Zugang verfügen soll und den Livestream von öffentlichen Teilen der Sitzungen ermöglicht.

Die FDP möchte die Verwaltung bitten, dem Rat eine grobe Aufstellung der zu erwartenden Einsparungen für Druck und Personalkosten vorzulegen. Nach einem Jahr soll sie dem Rat einen Bericht über die tatsächliche digitale Nutzung sowie die finanziellen und personellen Einsparungen vorlegen.

FDP für papierlose Arbeit des Rates

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