Raesfeld

Es gibt noch Geld für Kleinprojekte

Unbürokratisch und mit vergleichsweise hoher Förderquote: Regionalmanagerin Josephine Kißmer appelliert, sich um Geld aus dem Förderprogramm Regionalbudget für Kleinprojekte zu bewerben.

17.06.2021

Josephine Kißmer ist als Regionalmanagerin tätig.

Josephine Kißmer ist als Regionalmanagerin tätig.

© pd

Regionalmanagerin verweist auf Förderprogramm

RAESFELD Das Förderprogramm zur Umsetzung von Kleinprojekten, das Regionalbudget, wird in der Hohen Mark in 2021 wie auch in den Vorjahren gut angenommen. Darauf weist Regionalmanagerin Josephine Kißmer hin. Nach zwei Projektaufrufen wurden 13 Projekte beschlossen, die zum Teil schon gestartet sind. Für den dritten Aufruf stehen noch rund 55.000 Euro zur Verfügung. Interessierte können ihre Anträge bis zum 15. Juli beim Regionalmanagement einreichen.

Ein Beispiel aus Reken

Die Errichtung eines inklusiven Spielgerätes auf einem Spielplatz in Reken ist ein Beispiel der rund 30 Projekte, die in der Vital-NRW-Region Hohe Mark seit 2019 über das Regionalbudget gefördert wurden.

Kißmer ist zuversichtlich, die noch verfügbaren Mittel kurzfristig in Projekte zu binden: Denn das Regionalbudget ermögliche es, „kleinere Vorhaben, für die bislang das Geld fehlte, verhältnismäßig unbürokratisch gefördert zu bekommen“, erklärt sie. Der Fördersatz von bis zu 80 Prozent sei im Vergleich zu anderen Programmen sehr hoch und damit „für die Antragsteller sehr attraktiv“, so Kißmer. Da die Projekte noch in diesem Jahr umgesetzt und abgerechnet werden müssen, sollten die Ideen möglichst schnell umsetzbar sein. Denkbar wäre der Kauf von Mobiliar für öffentliche Plätze, Bewegungsgeräte oder öffentliche Bücherregale.

Nicht teurer als 20.000 Euro

Für alle Projekte gilt: Die förderfähigen Kosten dürfen 20.000 Euro nicht übersteigen. Die Projektidee muss zu den Zielen der „Regionalen Entwicklungsstrategie“ und der Region Hohe Mark – Leben im Naturpark e. V. passen. Diese setzt sich aus den sechs Kommunen Dülmen, Haltern am See, Olfen, Raesfeld, Reken sowie den Dorstener Stadtteilen Rhade, Lembeck und Deuten zusammen. Projekte können nur dort umgesetzt werden. Anträge seien bislang vor allem von Vereinen und Kommunen gestellt worden, aber auch Privatleute und Kleinunternehmen können sich um Fördergeld bewerben.

Infos unter Tel. 02865/ 955287) und per E-Mail an jk-hohemark@raesfeld.de. www.vitalnrw-hohe-mark.de.