Raesfeld

Erdarbeiten für Baustraßen sind gestartet

Am Binsenweg sind die Bagger angerollt. Dort haben die ersten Erdarbeiten begonnen, um die Baustraßen in dem geplanten Baugebiet anzulegen. Mehrfamilienhäuser sollen dort entstehen.

08.04.2020

Im künftigen Baugebiet Binsenweg haben die Erdarbeiten für die Baustraßen begonnen.

Im künftigen Baugebiet Binsenweg haben die Erdarbeiten für die Baustraßen begonnen.

© pd

Am Binsenweg in Raesfeld entstehen Mehrfamilienhäuser

RAESFELD Die ersten Erdarbeiten für die Erschließung des neuen Wohngebiets östlich des Binsenwegs in Raesfeld haben Anfang der Woche begonnen. Zunächst werde die Baustraße angelegt, so die Gemeinde Raesfeld in einer Pressemitteilung.

Danach sollen die Kanäle verlegt werden. Das Regenwasser soll über eine unterirdische Versickerungsrigole, die im Straßenraum angelegt werden soll, versickern. Das ist ein Pufferspeicher, um eingeleitetes Regenwasser aufzunehmen und dann zu versickern.

Jeweils sechs Wohneinheiten

Auf der nördlichen Straßenseite sollen fünf Mehrfamilienhäuser mit maximal je sechs Wohneinheiten entstehen. Auf der gegenüber liegenden Seite seien sieben Mehrfamilienhäuser mit maximal je vier Wohneinheiten geplant, teilt die Verwaltung mit. Das Wohngebiet umfasst eine Fläche von rund 1,4 Hektar und schließt sich an die Bebauung an, die es am Südring und am Bisenweg gibt.

Mit dem neuen Baugebiet Binsenweg schaffe die Gemeinde Platz für rund 60 Wohneinheiten, erklärt Bürgermeister Andreas Grotendorst. Die Erschließungsarbeiten sollen im Herbst abgeschlossen sein, so dass dann mit dem Bau der ersten Mehrfamilienhäuser begonnen werden kann.

Gemeinde sieht hohe Nachfrage

„Die Nachfrage nach dieser Wohnform ist in Raesfeld besonderes hoch, und wir sind froh, dass wir damit Druck aus dem Kessel nehmen können“, freut sich der Erste Beigeordnete Martin Tesing.

Wie berichtet, hatte der Gemeinderat dem Bebauungsplan RA 36 (Binsenweg) im September des vorigen Jahres mehrheitlich zugestimmt und die entsprechende Satzung beschlossen. Umstritten war seinerzeit der von der Verwaltung vorgeschlagenen Ausbau des Entwässerungssystems. Diese hatte eine unterirdische Versickerung des Regenwassers angeregt. Untersuchungen des Bodens hatten ergeben, dass diese Alternative möglich ist. Zuvor hatte auch der Kreis Borken Bedenken hinsichtlich der Entwässerung geäußert.

Erdarbeiten für Baustraßen sind gestartet

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