Raesfeld

Bildungswerk Raesfeld bot Tour nach Jordanien an

Bildungswerk Raesfeld und der Veranstalter Biblische Reisen haben eine Fahrt nach Jordanien organisiert. Der Raesfelder Walter Großewilde hat sich um die Organisation und die Reiseleitung gekümmert.

06.11.2019

Die Reisegruppe hat sich trotz der Hitze in der jordanischen Wüste wohl gefühlt.

Die Reisegruppe hat sich trotz der Hitze in der jordanischen Wüste wohl gefühlt.

© pd

Gruppe reiste auf den Spuren der Bibel

RAESFELD. Jordanien war das Ziel einer Studienreise, die das Bildungswerk Raesfeld mit dem Reiseveranstalter Biblische Reise angeboten hat. Die Organisation, die Zusammenstellung der Route und die Reiseleitung hatte Walter Großewilde übernommen. Ein Jahr habe die Vorbereitung gedauert, berichtet der Raesfelder.

17 Teilnehmer, 14 Personen aus Raesfeld, Borken und Schermbeck sowie drei Mitreisende aus Herford und Halle/Saale, machten sich Mitte Oktober auf den Weg. Die Gruppe bereiste erst den Norden des Königreiches und besichtigte bedeutende Städte mit den hellenistischen und römischen Baudenkmälern. Auch die Landeshauptstadt Amman und das National-Museum waren Stationen. Nach einem Panoramablick von der Zitadelle folgte ein Besuch der Wüstenschlösser. Am Jordan entlang ging es zur Taufstelle Jesu in Bethanien und weiter zum Toten Meer. „Ein Bad in dem salzhaltigen Wasser war ein tolles Erlebnis“, so Großewilde.

Blick auf das gelobte Land

Weiter führte die Reise zum Berg Nebo, jenem Berg, von dem aus Moses gemäß der Überlieferung das gelobte Land sehen durfte. Anschließend stieg die Gruppe auf die Festung des Herodes Antipas, Machärus. Dort wurde gemäß der Bibel Johannes der Täufer hingerichtet. Der Besuch der Kreuzfahrer-Festung Shobak schloss an.

Auch die alte Felsenstadt Petra mit ihren imposanten Königsgräbern schauten sich die Reisenden an. Die ehemalige Hauptstadt der Nabatäer wurde auch als Kulisse eines Indiana-Jones-Films bekannt. Bei mehr als 30 Grad im Schatten sei die 14 Kilometer lange Wanderung etwas anstrengend, aber beeindruckend gewesen.

Mit Jeeps in die Wüste

Am nächsten Tag ging die Fahrt in das Wadi Rum, dessen ockerfarbene Sandflächen von riesigen Felswänden umrahmt sind. Mit Jeeps fuhr die Gruppe vier Stunden lang weit in die Wüste hinein. „Jordanien war für alle etwas Neues“, erklärt Großewilde. Er lobt die „tolle Truppe“, die von Reise und Land begeistert gewesen sei. Ein Höhepunkt der Tour sei ein Picknick in der Wüste gewesen. Dabei habe es im Schatten eines großen Felsens traditionelle Speisen der Beduinen gegeben.

Der letzte Reisetag in Aqaba am Roten Meer diente der Erholung. Einige aus der Gruppe erkunden die quirlige Stadt auf eigene Faust. Andere legen sich bei 35 Grad im Schatten an den Strand oder schwammen im kühlen Wasser. Und bei einer Fahrt mit dem Glasbodenboot über die Korallenriffe bestand die Möglichkeit zum Schnorcheln.

Im kommenden September wird voraussichtlich Armenien das Reiseziel sein, so Großewilde. Im Mai sei eine Vortour in das Land geplant.

Bildungswerk Raesfeld bot Tour nach Jordanien an

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