Bewegungskunst Raesfeld richtete Kobodu-Lehrgang aus
35 Kampfsportler aus mehreren Bundesländern sowie aus Belgien und den Niederlanden haben beim Verein Bewegungskunst Raesfeld Kobudo trainiert. Beim Lehrgang der japanischen Kampfkunst wurde zunächst alleine trainiert, beim Partnertraining war dann die genaue Abstimmung mit dem Gegenüber in Bezug auf Krafteinsatz, Abstand und dem richtigen Zeitpunkt der Reaktion sehr wichtig.
Zum Lehrgang waren auch Gäste aus dem europäischen Ausland gekommen.
© pd
RAESFELD. Mit35 Sportlern aus mehreren Bundesländern und dem benachbarten Ausland, Belgien und Niederlande, hat der Bewegungskunst Raesfeld einen Kobudolehrgang ausgerichtet. Eingeladen waren Kampfsportler, die sich für die traditionelle japanische Kampfkunst Okinawa Kobudo interessieren, teilen die Organisatoren mit.
Dabei wurde zwei Tage lang intensiv mit den drei Basiswaffen des Kobudo, Bo, Sai und Tonfa, trainiert. Zunächst ging es in die sogenannte Grundschule - dabei übt sich der Kobudokämpfer in den Schlag- und Abwehrbewegungen. Im Anschluss wurden diese Techniken mit einem Partner eingeübt. Dabei sei die Abstimmung mit dem Partner in Bezug auf unter anderem Krafteinsatz, Abstand und dem richtigen Zeitpunkt der Reaktion sehr wichtig, betonen die Experten vom Bewegungskunst Raesfeld.
Außerdem wurden einige der Katas - eine festgelegte Abfolge von Bewegungen und Techniken in japanischen Kampfkünsten - des Kobudo geübt. Diese festgelegten Bewegungsabläufe werden ohne Partner ausgeführt. Die Herausforderung sei, diese exakt festgelegten Abläufe möglichst präzise und ohne Unterbrechung zu zeigen, so die Kampfsportler weiter.
Wer sich für Kampfkunst und den Verein interessiert, kann sich unter www.bewegungskunst.net oder Tel. 0177/6302200 informieren.