Raesfeld

Beruf des Restaurators neu beleben

Der Beirat der Akademie des Handwerks Schloss Raesfeld hat sich am Donnerstag zur jährlichen Beratung getroffen.

05.07.2019

Sie stehen hinter dem Restaurator im Handwerk – Mitarbeiter der Akademie und Beirat: (v.l.) Eberhard Berg, Schloss Raesfeld; Eckard Zurheide, Akademie des Handwerks; Andreas Grotendorst, Bürgermeister; Peter Deckers, Hauptgeschäftsführer Handwerkskammer Aachen; Christoph Dammermann, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium; Dr. Ursula Baumeister, Akademieleiterin; Dr. Andrea Pufke, Landeskonservatorin LVR; Hans Hund, Präsident der Handwerkskammer Münster; Dr. Holger Mertens, Landskonservator LWL; Dr. Edmund Heller, Staatssekretär im Arbeitsministerium; Otto Brink, Ehrenmitglied; Dorothee Feller, Regierungspräsidentin Bezirksregierung Münster.

Sie stehen hinter dem Restaurator im Handwerk – Mitarbeiter der Akademie und Beirat: (v.l.) Eberhard Berg, Schloss Raesfeld; Eckard Zurheide, Akademie des Handwerks; Andreas Grotendorst, Bürgermeister; Peter Deckers, Hauptgeschäftsführer Handwerkskammer Aachen; Christoph Dammermann, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium; Dr. Ursula Baumeister, Akademieleiterin; Dr. Andrea Pufke, Landeskonservatorin LVR; Hans Hund, Präsident der Handwerkskammer Münster; Dr. Holger Mertens, Landskonservator LWL; Dr. Edmund Heller, Staatssekretär im Arbeitsministerium; Otto Brink, Ehrenmitglied; Dorothee Feller, Regierungspräsidentin Bezirksregierung Münster.

© pd

Beirat der Akademie des Handwerks tagt

RAESFELD. Die Sitzung stand ganz im Zeichen der Botschaft, die Fortbildung zum Restaurator im Handwerk, die in der Akademie für acht Gewerke angeboten wird, wieder stärker beleben zu wollen, heißt es in einer Pressemitteilung der Akademie.

Wissen, Methoden und Herangehensweisen der Vergangenheit und das Know-how im Umgang mit schützenswerten Kulturgütern könne mit dieser Fortbildung in die Zukunft getragen werden. Der Brand in Notre Dame de Paris habe gezeigt, wie sehr dieses Wissen auch heute noch gebraucht werde, wenn kulturelle Identität erhalten werden soll, schreibt die Akademie.

Restauratoren würden die historische Aussage und künstlerische Besonderheit eines Kulturdenkmals und seiner Teile erkennen. Und sie ließen sich bei ihrer Tätigkeit von dem Respekt vor dem Original als geschichtlichen Zeugnis und dem Respekt vor der Leistung ihrer beruflichen Vorfahren leiten, heißt es weiter. Ein Restaurator im Handwerk müsse sich vor der Restaurierung Gedanken machen, wie viel der Originalsubstanz er verändern muss und darf. Restaurierung heißt nicht „wieder neu machen“.