Raesfeld

Basar-Team spendet Rekorderlös

Jeweils 5500 Euro haben das tiergeschützte Kinderhospiz „Gut Feismann“ in Nottuln-Darup und der „Wünschewagen“ des Arbeiter-Samariterbundes in Münster als Spende erhalten. Möglich wurde dies durch den ehrenamtlichen Einsatz des Teams des Adventsbasars „Herzblut“.

30.01.2025

Freuen sich über den Erfolg der Benefizaktion (v. li.): Birgit Honsel, Monika Küppers, Andreas Moraldo vom ASB, Ingrid Groß-Onnebrink, Carolin Feismann vom „Gut Feismann“ und Monika Strothmann.

Freuen sich über den Erfolg der Benefizaktion (v. li.): Birgit Honsel, Monika Küppers, Andreas Moraldo vom ASB, Ingrid Groß-Onnebrink, Carolin Feismann vom „Gut Feismann“ und Monika Strothmann.

© pd

RAESFELD. Bei einem Dankeschön-Kaffeetrinken hat das Team des Adventsbasars „Herzblut“ jetzt die Spenden übergeben. Eingeladen waren dazu laut Mitteilung alle ehrenamtlichen Helfer der Aktion. Geld bekamen das tiergeschützte Kinderhospiz „Gut Feismann“ in Nottuln-Darup sowie der „Wünschewagen“ des Arbeiter-Samariterbundes (ASB) in Münster. Wegen des Rekordergebnisses des jüngsten Basars erhielten beide Organisationen jeweils 5500 Euro. Entgegen genommen wurden die Spendenschecks von Carolin Feismann vom „Gut Feismann“ und Andrea Moraldo vom ASB.

Mit dem „Wünschewagen“ erfüllt der ASB Wünsche von Menschen in der letzten Lebensphase. Das können laut Homepage des ASB zum Beispiel Fahrten ans Meer sein. Das „Gut Feismann“ setzt bei seiner Arbeit auch auf Tiere. So sei immer wieder zu erleben, wie die Nähe zu den Tieren die Kinder beruhigt, belebt und oft erstaunliche Auswirkungen auf ihr Befinden hat. Darüber hinaus tragen die Tiere zum Wohlergehen der betroffenen Familien bei.

Eindrucksvolle Schilderung

Wie findet das Team die Spendenempfänger? „Normalerweise entscheiden wir jedes Jahr neu, an welche Organisation die nächsten Spenden gehen“, antwortet Monika Strothmann. Das Orga-Team informiere sich und treffe etwa Mitte des Jahres eine Entscheidung. Carolin Feismann habe bei der Spendenübergabe ihre Arbeit so eindrucksvoll geschildert, dass alle Anwesenden beeindruckt waren und beschlossen wurde, dass erneut 50 Prozent der Einnahmen des nächsten Basars an dieses Kinderhospiz gehen werden. Die Verwendung der anderen Hälfte ist noch offen.

„So wie es im Moment aussieht, brauchen wir uns um unseren Basar keine Sorgen zu machen.“

Monika Strothmann

Rund 50 Ehrenamtliche haben sich am jüngsten Basar beteiligt. Auf die Frage, ob sie das Team weiter unterstützen wollen, sei die Resonanz überwältigend gewesen, freut sich Strothmann. Der Basar habe den Namen „Herzblut“ wirklich verdient, betont sie. Viele der zum Kaffeetrinken eingeladenen Helfer seien schon für den nächsten Basar aktiv. So fertigt ein Hobby-Handwerker bereits die nächste Weihnachtskrippe sowie Vogelhäuschen und Nistkästen. Die Strickfrauen stricken bereits Socken, da dringend Nachschub benötigt werde.

Viele Ehrenamtliche sind von Anfang an dabei, einige neu und es haben sich einige gemeldet, die künftig mitmachen wollen. „So wie es im Moment aussieht, brauchen wir uns um unseren Basar keine Sorgen machen“, bilanziert Monika Strothmann.