Ausstellungen werben für Freiheit und Demokratie
Im Raesfelder Rathaus sind ab Montag, 23. August, bis zum 29. Oktober zwei Ausstellungen zu den Themen „Kind der Freiheit“ sowie „Spuren der Freiheit“ zu sehen. Darauf weist die Gemeinde Raesfeld in einer Mitteilung hin.
„Spuren der Freiheit“ heißt eine der beiden Ausstellungen.
Lebensgeschichten im Raesfelder Rathaus
RAESFELD Das Nationaal Onderduikmuseum in Aalten habe die Ausstellung zusammengestellt, und diese sei ein Teil des grenzüberschreitenden Regionalprogramms „Gelderland Herdenkt/Gelderland gedenkt“, bei dem die Regionen Achterhoek, Liemers und die deutsche Grenzregion zusammenarbeiten, heißt es.
Turbulente Vergangenheit
Die Ausstellungen bestehen aus Stehpaneelen mit Geschichten von neun „Hauptfiguren“ mit einer turbulenten Vergangenheit oder Gegenwart. Es seien Einblicke in das Leben von Menschen, die am eigenen Leib erfahren haben, dass Freiheit nicht selbstverständlich ist. Auch aktuelle Schicksale gehören dazu, zum Beispiel Geschichten von Menschen, die erst vor kurzem aus Kriegsgebieten geflüchtet sind und in Deutschland ein sicheres Unterkommen gefunden haben. Sie alle erzählen, was Freiheit und Frieden für sie bedeuten.
Bürgermeister lädt ein
„Ich hoffe, dass viele Bürgerinnen und Bürger sich die Ausstellung im Raesfelder Rathaus ansehen“, lädt Bürgermeister Martin Tesing ein. „Durch die Verbindung früherer und aktueller Lebensgeschichten werden damals und heute miteinander verbunden. Der Wert von Freiheit und Demokratie wird damit bewusster.“