Raesfeld

Amt bestätigt Wolfsnachweis

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz bestätigt einen Wolfsnachweis im Wolfsgebiet Schermbeck. Demnach hat die dort lebende Wölfin Mitte September zwei Schafe in Hünxe gerissen.

07.11.2018

Das Landesamt bestätigt einen Wolfsnachweis im Wolfgebiet Schermbeck.

Das Landesamt bestätigt einen Wolfsnachweis im Wolfgebiet Schermbeck.

© Michael Weirauch

Schafe in Hünxe gerissen

RAESFELD/SCHERMBECK. Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (Lanuv) bestätigt einen Wolfsnachweis im Bereich des Wolfgebietes Schermbeck: In Hünxe wurden am 19. September zwei tote Schafe gefunden. Das Senckenberg Forschungsinstitut konnte mit Speichelproben erneut den weiblichen Wolf mit der Kennung GW954f („Gloria von Wesel“) nachweisen.

Schafhalter wurden informiert

Die betroffenen Schafhalter wurden über die Ergebnisse informiert, so das Amt. Sie können über die Förderrichtlinie Wolf des Umweltministeriums eine Entschädigung für die gerissenen Tiere sowie angefallene Tierarztkosten erhalten. Die aktuelle „Förderrichtlinie Wolf“ sei Teil des Wolfmanagements und sehe Entschädigungsleistungen für gerissene Nutztiere vor, sofern ein Wolfsnachweis erfolgt ist, heißt es weiter. Die Halter von Schafen, Ziegen und Gehegewild im Wolfsgebiet Schermbeck können Förderanträge zum Herdenschutz über die Förderrichtlinie Wolf des Umweltministeriums stellen.

Weitere Informationen gibt‘s im Wolfsportal des Landesamts unter www.wolf.nrw.de.