Borken

Wanderausstellung erzählt Geschichte der Trichterbecherkultur

Die archäologische Wanderausstellung „Die Trichterbecherwelt – De Trechterbekerwereld“ lädt vom 14. Februar bis 19. März zu einer Zeitreise von 4000 bis 2700 v. Chr. ein. Im Farb werden Originalexponate mit interaktiven Elementen verknüpft.

29.01.2026

Das Bild zeigt Keramikgefäße der Trichterbecherkultur aus Lengerich-Wechte (Kreis Steinfurt). Der namensgebende Trichterbecher ist hinten abgebildet.

Das Bild zeigt Keramikgefäße der Trichterbecherkultur aus Lengerich-Wechte (Kreis Steinfurt). Der namensgebende Trichterbecher ist hinten abgebildet.

© pd/Stefan Brentführer

BORKEN. Das Forum Altes Rathaus Borken (Farb) präsentiert von Samstag, 14. Februar, bis Donnerstag, 19. März, die archäologische Wanderausstellung mit dem Titel „Die Trichterbecherwelt – De Trechterbekerwereld“.

Die Trichterbecherkultur, benannt nach ihren charakteristischen Tongefäßen, erstreckte sich zwischen 4000 und 2700 vor Christus – von den Niederlanden bis in die westliche Ukraine sowie von Schweden bis nach Deutschland. Die Organisatoren der Ausstellung möchten diese „faszinierende“ Epoche anschaulich und interaktiv anhand originaler Exponate vermitteln, heißt es in einer Mitteilung.

Entlang von acht Vitrinen sowie einer über QR-Codes erzählten Geschichte sollen Besucher spannende Einblicke in das Leben der Menschen dieser Zeit bekommen. Im Mittelpunkt der interaktiven Erzählung steht die 15-jährige Ines, die eine besondere Keramikscherbe entdeckt. Die Ausstellungstexte und die interaktive Geschichte sind sowohl auf Deutsch als auch auf Niederländisch verfügbar.

Die Ausstellung entstand im Rahmen des europäischen Interreg VI Programms Deutschland – Niederlande in Kooperation mit der Provinz Overijssel, dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe, der Provinz Gelderland und der Rijksuniversiteit Groningen.

Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten des Farb kostenfrei besucht werden. Alle Interessierten sind eingeladen, Archäologie auf kreative Weise zu entdecken und sich mit dem Leben der Menschen der Trichterbecherkultur auseinanderzusetzten.