Schüler besuchten Gedenkstätte Auschwitz
42 Schüler der Erprobungsstufe des Gymnasiums Remigianum haben die Gedenkstätte in Auschwitz besucht. Zuvor hatten sich die Jugendlichen in Wochenend-Workshops intensiv mit der Nazi-Herrschaft besänftigt. Am Ende zogen die jungen Borkener ein klares Fazit.
42 Schüler vom Gymnasium Remigianum haben die Gedenkstätte Auschwitz besucht.
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BORKEN/AUSCHWITZ. In der vergangenen Woche besuchten 42 Schüler aus der Erprobungsstufe des Borkener Remigianum die Gedenkstätte Auschwitz in Polen.
„Die Studienfahrt nach Polen bot den teilnehmenden Schülern eine Vielzahl von vertiefenden Informationen und Hintergründen zu den historischen und aktuellen Entwicklung in Polen sowie zu den deutsch-polnischen Beziehungen in Vergangenheit und Gegenwart“, berichtet Lehrerin Andrea Landsknecht, die die Fahrt mit zwei weiteren Kollegen begleitet hat.
Intensive Vorbereitungsphase
Im Studienseminar des Gesamteuropäisches Studienwerks (GESW) in Vlotho hätten sich die Schüler in einem Wochenendseminar schon im Vorfeld intensiv auf die Besichtigung der polnischen Gedenkstätte vorbereitet, so Andrea Landsknecht. In Workshops befassten sich die jungen Menschen mit der Nazi-Herrschaft, dem Vernichtungskrieg und dem Holocaust im Osten. Es sei darum gegangen, sich intensiv mit diesem dunklen Kapitel der Geschichte zu beschäftigen und Erfahrungen und Kompetenzen in der Auseinandersetzung mit der deutsch-polnischen Geschichte zu erwerben. Danach habe es ein Auswertungsgespräch gegeben.
Klares Fazit am Ende
Am Ende der Tour zogen die Jugendlichen ein klares Fazit: Alle jungen Menschen sollten eine Gedenkstätte besuchen, um Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen und um sich für eine gerechte, friedvolle Welt einzusetzen.
„Uns ist klar geworden, wie wichtig es ist, sich an die grausame Geschichte zu erinnern und der Opfer der Zeit zu gedenken“ so Lena Schlottbohm, Schülerin der Jahrgangsstufe 11. Die Teilnehmer wurden von einem dreiköpfigen Lehrerteam begleitet – neben Andrea Landsknecht waren noch Claudia Hüntemann und Markus Cool dabei.