Polkas, Märsche und volkstümliche Solos beim Böhmischen Abend
Polkas, Märsche und solistische Highlights gab es beim Böhmischen Abend des Musikvereins Weseke. Unter der Leitung von Markus Rupe begeisterten die „Sippelhacker“ das Publikum mit einem vielseitigen Programm. Unterstützung gab es von den „Nöttenkrakers“ aus Winterswijk.
Die Sippelhacker freuten sich über einen ausverkauften Saal beim Böhmischen Abend.
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WESEKE. Vor einem ausverkauften Haus fand am Wochenende der Böhmische Abend des Musikvereins Weseke in der Borkener Stadthalle im Vennehof statt. Das Publikum erlebte ein volkstümliches Konzertprogramm, das von Polkas und Märschen bis hin zu solistischen Beiträgen reichte, heißt es in einer Mitteilung.
Den Auftakt gestalteten die Sippelhacker unter der Leitung und Moderation von Markus Rupe. Mit dem Panoramamarsch startete das Ensemble schwungvoll in den Abend. Im weiteren Verlauf sorgten Gesangseinlagen von Ulrike Schulte-Tüshaus und Erwin Schmaloer für zusätzliche Abwechslung. Einen besonderen Akzent setzte das Klarinettenduo Anna Schmaloer und Thomas Hying mit einem Solo bei dem Stück „Launische Klarinetten“. Insgesamt präsentierten die Sippelhacker eine ausgewogene Mischung aus Polkas und Märschen.
Unterstützung aus Winterswijk
Im zweiten Teil des Konzerts übernahmen die Nöttenkrakers aus Winterswijk die Bühne. Geleitet wurden sie von Gerald Roerdinkholder, der dem Musikverein Weseke als langjähriger Dirigent verbunden ist und im Vennehof auf zahlreiche bekannte Gesichter traf. Mitwirkende aus den Reihen der Sippelhacker waren auch hier vertreten, darunter Erwin und Anna Schmaloer. Gesanglich wurde das Programm von Erwin gemeinsam mit Wilma Roerdinkholder begleitet. Das Repertoire der Nöttenkrakers umfasste bekannte Titel wie „Kannst du Knödel kochen“, Polkas wie die Weinkeller-Polka sowie anspruchsvollere Märsche wie „Euphoria“. Einen ruhigeren Kontrapunkt bildete die Ballade „My Dream“, die als Flügelhornsolo vorgetragen wurde.
Zum Abschluss des Abends musizierten beide Gruppen gemeinsam und präsentierten Klassiker der böhmischen Blasmusik wie „Böhmischer Traum“, „Dem Land Tirol“ und „Vogelwiese“. Die gemeinsame Zugabe rundete den Konzertabend ab und wurde vom Publikum mit anhaltendem Applaus belohnt.