Borken

Neues Gemälde für die Sammlung im Farb zeigt „Wynen-Gasse“

Anlässlich des 800-jährigen Stadtjubiläums hat Ursula Martensen ein Gemälde aus ihrem Familienbesitz an die Stadt Borken übergeben. Das Kunstwerk, vermutlich aus den ersten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts, zeigt die „Wynen-Gasse“ mit dem Haus der Großeltern der Schenkenden mütterlicherseits.

04.07.2026

Ursula Martensen (Mitte) überreichte das Gemälde an Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing (rechts) und die wissenschaftliche Mitarbeiterin des Farb Dr. Tanja Panke-Schneider.

Ursula Martensen (Mitte) überreichte das Gemälde an Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing (rechts) und die wissenschaftliche Mitarbeiterin des Farb Dr. Tanja Panke-Schneider.

© pd

BORKEN. Die Stadt Borken freut sich über einen weiteren Neuzugang für ihre stadtgeschichtlichen Sammlung im Forum Altes Rathaus Borken (Farb). Anlässlich des 800-jährigen Stadtjubiläums übergab Ursula Martensen am Mittwoch ein Gemälde aus ihrem Familienbesitz an die Stadt Borken – als persönliches Geburtstagsgeschenk an ihre Geburtsstadt.

Das undatierte Gemälde misst 38 × 28 Zentimeter (mit Rahmen 57,5 × 47,5 Zentimeter) und entstand vermutlich in den ersten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts, teilt die Stadt Borken mit. Signiert ist es mit „J. Möhren“ und stammt von dem Landschafts- und Vedutenmaler Jean Möhren (1876–1954). Es zeigt die „Wynen-Gasse“ mit dem Haus der Großeltern der Schenkenden mütterlicherseits, Aloys und Angela Lück.

Ursula Martensen, geborene Magner und heute in Rotenburg (Wümme) wohnhaft, ist über ihre Mutter Margret Angela Wilhelmine Magner, geborene Lück, mit einer bekannten Borkener Familie verbunden. Zu ihren Vorfahren zählt der ehemalige Borkener Bürgermeister Johannes Lück (1748–1837), der ihr Urururgroßvater war. Von ihm und seiner Ehefrau Ursula Lück (1767–1833) besitzt die Stadt Borken bereits ein Doppelporträt in ihrer Sammlung.

Ursula Martensen freut sich über diesen persönlichen Borkener Zusammenhang und darüber, das Gemälde an einem Ort zu wissen, an dem es aufgrund seiner lokalen Bedeutung wertgeschätzt wird. Im Namen der Stadt bedankten sich Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing und die wissenschaftliche Mitarbeiterin des Farb Dr. Tanja Panke-Schneider für diese freundliche Geste.