KI ist für Schulen eine Daueraufgabe
Im BZ-Stadtgespräch hat Carola Leutermann vom Berufskolleg Borken über KI im Unterricht gesprochen. Die KI-Beauftragte erlaubte bereits einzelne KI-Anwendungen in Arbeiten und fordert, dass Schüler deren Einsatz reflektieren.
Carola Leutermann ist die KI-Beauftragte es BKB. Im BZ-Stadtgespräch sprach sie mit Stephan Werschkull über KI-Nutzung an Schulen.
© L. Bölker
BORKEN. Wenn Sie in ihrer Kindheit bereits KI-Programme wie Chat-GPT zur Verfügung gehabt hätten, hätten sie wohl auch versucht, damit die Hausaufgaben schnell zu erledigen. Da sind sich die KI-Beauftrage des Berufskollegs Borken Carola Leutermann und BZ-Redakteur Stephan Werschkull einig. „Wir wissen, wie wir damals waren“, sagt die Lehrerin. Im BZ-Podcast Stadtgespräch haben Leutermann und Werschkull über die Nutzung von Künstlicher Intelligenz an der Schule gesprochen.
Die Expertin schilderte dabei konkrete Anwendungsbeispiele. So bereite sie etwa Lehrpläne für Schüler per KI auf. Auch in Arbeiten habe sie bereits den KI-Einsatz erlaubt, auch wenn das mit dem aktuellen Stand der Programme eher nicht infrage komme. Wichtig sei, dass Schüler den Einsatz auch reflektieren können. „Unsere Schülerinnen und Schüler nutzen das. Und unsere Aufgabe ist es jetzt als Schule, das sinnvoll einzubinden“, erklärt sie ihre Überzeugung.
Außerdem sprechen Leutermann und Werschkull unter anderem darüber, welche KI-Programme am BKB verwendet werden, Fortbildungen und den Wert von Beziehungsarbeit an Schulen.
„Unsere Schülerinnen und Schüler nutzen das. Und unsere Aufgabe ist es jetzt als Schule, das sinnvoll einzubinden.“
Carola Leutermann