Die „soliden Jungs“ feiern 50-jähriges Kegelclubjubiläum
Seit 51 Jahren treffen sich die „soliden Jungs“ zum Kegeln und sind zu einer festen Gemeinschaft geworden. Ihr goldenes Jubiläum holen die Herren nun nach und haben dafür auch einen Blick ins Clubbuch geworfen. Alle Strafen und Patzer des allerersten Kegelabends sind hier noch dokumentiert.
Aus den regelmäßigen Treffen entstand eine bis heute bestehende feste Gemeinschaft.
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BORKEN. Die Mitglieder des Kegelclubs „Die soliden Jungs“ feiern mit einem Jahr Verspätung das 50-jährige Bestehen ihrer Gemeinschaft. Was am 1. Juni 1975 mit einem Kegelabend von elf Kegelbrüdern in der ehemaligen Gaststätte „Zum Haspel“ begann, ist über die Jahre zu einer festen Freundschaft geworden, berichten die Männer.
Auch nach fünf Jahrzehnten sind die regelmäßigen Treffen fester Bestandteil im Terminkalender der verbliebenen Mitglieder Reinhold Jansen, Ludger Höing, Siegfried Hoppe, Fritz Kass, Paul Osper, Manfred Lanfer, Manfred Müssner, Heiner Lechtenberg, Rainer Tautz, Lorenz Einighammer und Siegfried Könning. Heute treffen sich die Männer im Gasthaus Einhaus in Borken, um sich neben dem Kegeln über Aktuelles und gemeinsam Erlebtes auszutauschen. Denn im Laufe der Jahre haben die Kegelbrüder so einiges gemeinsam erlebt – Schönes wie auch Trauriges. So mussten sich die Kegelbrüder von drei inzwischen schon verstorbenen Mitgliedern verabschieden.
Über ihre kegelnden Männer hätten sich auch unter den Ehefrauen enge Freundschaften entwickelt, die sie in regelmäßigen Stammtischtreffen pflegten, erzählen die Herren.
Zum goldenen Jubiläum haben die „soliden Jungs“ mal einen Blick ins Clubbuch geworfen, das den allerersten Kegelabend mit allen technischen Fehlern und Patzern noch genau dokumentiert. Die Höchststrafe an diesem Abend am 1. Juni 1975: 7,50 Mark.