Borkener Kunstverein erinnert an die „ulkige“ Gertrude Degenhardt
Witzig-ulkige Werke gibt es ab Donnerstag, 12. Februar, im Artline-Treff zu sehen. Passend zu Altweiber eröffnet der Borkener Kunstverein „Artline und mehr“ die Ausstellung „Vagabondage“ über die Künstlerin Gertrude Degenhardt, die letztes Jahr im November verstorben ist.
Anlässlich des Tods der Künstlerin Gertrude Degenhardt widmet der Kunstverein Artline ihr erneut eine Ausstellung in Borken.
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BORKEN. Im Jahr 2007 zeigte der Kunstverein Borken „Artline und mehr“ Arbeiten der deutschen Lithografin und Zeichnerin Gertrude Degenhardt im Borkener Stadtmuseum. Am 1. Oktober 1940 wurde sie in New York unter dem Namen Gertrude Schwell geboren. Am 12. November vergangenen Jahres verstarb die Künstlerin im Alter von 85 Jahren in Greifswald.
In Erinnerung an die Ausstellung in Borken und an die zahlreichen Werke und Auszeichnungen der Künstlerin hat der Kunstverein eine Erinnerungsausstellung zusammengestellt, die ab Donnerstag, 12. Februar, im Artline-Treff, Neutor 5, zu sehen ist. Ausgestellt werden Leihgaben Borkener Sammler sowie Werke aus dem Bestand der Stadt Borken, die an die Ausstellung von 2007 erinnern sollen. Mit dieser Ausstellung möchte der Kunstverein die oft skurrilen und ironischen Werke der Künstlerin würdigen.
Ausstellung am 12. Februar wird musikalisch begleitet
Unter dem Titel „Vagabondage“ wird die Ausstellung am 12. Februar um 17 Uhr im Artline-Treff eröffnet. Musikalisch unterstützt wird die Vernissage durch Lieder von Franz Josef Degenhardt, Schwager der Künstlerin, mit dem sie eine enge Arbeitsgemeinschaft eingegangen ist.
Der Eröffnungstermin an Altweiber ist kein Zufall, denn der Kunstverein wolle mit dieser symbolischen Terminierung „an die sich oft witzig und ulkig zeigende Gertrude“ erinnern. Mit Vagabondage = gleich Landstreicherei und dem passenden Song „Spiel nicht mit den Schmuddelkindern“ des Liedermachers Franz Josef Degenhardt seien alle Kunstinteressierten willkommen, heißt es in der Ankündigung zur Ausstellungseröffnung.
Die Werke sind bis zum 5. März zu sehen. Geöffnet ist mittwochs, donnerstags und samstags sowie nach Vereinbarung.
Im Jahr 2007 hat es in Borken schon einmal eine Ausstellung mit Werken der Künstlerin gegeben, damals im Stadtmuseum.
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