Borken

Borkener Krankenhaus erhält einen Raum der Geborgenheit

Einen Raum, um Abschied zu nehmen, um sensible Gespräche zu führen, hat das St.-Marien-Krankenhaus in Borken jetzt bekommen. Raum der Geborgenheit heißt dieser. Er wurde mithilfe des Rotary Clubs Borken umgesetzt.

26.06.2026

Im Rahmen der Einweihung freuen sich die Beteiligten aus Krankenhaus, Aufsichtsrat und Rotary Club über den neuen Raum der Geborgenheit des St.-Marien-Hospitals, der nun erfolgreich in den Krankenhausbetrieb integriert wurde.

Im Rahmen der Einweihung freuen sich die Beteiligten aus Krankenhaus, Aufsichtsrat und Rotary Club über den neuen Raum der Geborgenheit des St.-Marien-Hospitals, der nun erfolgreich in den Krankenhausbetrieb integriert wurde.

© pd

BORKEN. Im St.-Marien-Hospital Borken gibt es jetzt einen „Raum der Geborgenheit“. Ermöglicht wurde die Einrichtung des Raumes durch die Unterstützung des Rotary Clubs Borken im Rahmen einer Förderpartnerschaft. Der Raum dient vor allem als Ort der Verabschiedung, wenn Menschen im Krankenhaus versterben. Hier können Angehörige in würdevoller Atmosphäre Abschied nehmen und den Raum mit persönlichen Gegenständen, Blumen, Kerzen oder Musik individuell gestalten. Darüber hinaus steht der Raum für sensible Gespräche zur Verfügung, etwa bei palliativen Befunden oder wichtigen Entscheidungen im Kreis der Familie.

Geschäftsführer Dr. Björn Büttner dankt den Rotariern, die dieses Projekt durch ihre großzügige Unterstützung erst möglich gemacht haben. Der Raum befindet sich auf Station B3 gleich neben dem Büro der Seelsorge. Er wurde hell und bewusst schlicht gestaltet. Eine kleine Küchenzeile mit Getränken und Gebäck bietet Angehörigen zudem die Möglichkeit, während ihres Aufenthalts Kraft zu schöpfen.

„Der Raum der Geborgenheit steht allen Menschen offen.“


Kirsten Böing

„Der Raum der Geborgenheit steht allen Menschen offen – unabhängig von ihrer religiösen oder kulturellen Prägung“, erläutert Krankenhausseelsorgerin Kirsten Böing. „Er bietet die Möglichkeit, in Ruhe Abschied zu nehmen, Erinnerungen Raum zu geben oder auch schwierige Gespräche in einer geschützten Atmosphäre zu führen.“