BZ-Turmkieker: Wenn der Baum nadelt
Bz-Turmkieker Andreas Rentel schreibt über alternative Wege der Tannen-Entsorgung...
© Schwarze-Blanke
In diesen Tagen verschwinden wohl die letzten Weihnachtsbäume aus den Häusern und Wohnungen im Land. Unterschiedliche Wege bieten sich an, um die Tannen verschwinden zu lassen. So sind in vielen Orten etwa die Landjugenden im Einsatz, um die Bäume gerne gegen eine Spende mitzunehmen.
Der Turmkieker hat in diesem Jahr den Weg der eigenen Entsorgung gewählt, bietet doch auch dessen Heimatgemeinde auf dem Bauhof die kostenlose Möglichkeit an, die Bäume zu entsorgen. Dass der dafür bereit gestellte Container nach dem Tauwetter fast nur mit Gummistiefeln zu erreichen war, sei nur am Rande erwähnt.
Bleibt der Transport des Baumes dorthin und das Bestreben, möglichst nicht die Hälfte der Nadeln im eigenen Auto zu lassen. Ein ehemaliger Nachbar hatte in der Hinsicht über Jahre eine ebenso unkonventionelle wie saubere Lösung fürs eigene Auto: den Baum an die Anhängerkupplung gebunden und los ging die Fahrt. Dass damit eine mehr als großzügige Interpretation der Straßenverkehrsordnung verbunden war, hat nach dem Wissen des Turmkiekers keine Folgen gehabt. Dieser hatte jetzt das Glück, dass der vergleichsweise kleine Baum gut ins Auto passte und die Tanne nur wenig genadelt hat. Von der anderen Variante muss der Turmkieker natürlich ausdrücklich abraten.
© Schwarze-Blanke