BZ-Turmkieker: Was sein wird, wird sein
BZ-Turmkieker Peter Berger schwelgt in Erinnerungen und hat einen Musik-Tipp für eine Kollegin, die bald heiratet.
© Schwarze-Blanke
Warum der Turmkieker gerade an seine Hochzeit denken muss? Einerseits, weil „Kalle“, sein geschätzter Turmkieker-Kollege, vor ein paar Wochen da auch schonmal an dieser Stelle in schönen Erinnerungen an sein jüngstes Ehejubiläum schwelgte. Herzlichen Dank dafür! Und andererseits, weil in seinem Redaktionskolleginnen- und -kollegenkreis in diesen Wonnemonaten mehrfach die Hochzeitsglocken läuten werden.
Da fühlte sich der Turmkieker, der gemessen an Ehejahren inzwischen der Generation Ü30 angehört (und darüber sehr glücklich ist), neulich sehr geschmeichelt, als ihn eine junge Kollegin um Rat fragte. Es ging ihr um ein nicht unwesentliches Detail in ihrer Hochzeitsplanung: Welches Lied sich für die Eröffnung der Tanzfläche denn wohl am besten eignen würde. Der Turmkieker musste keine Millisekunde zögern, sein Langzeitgedächtnis funktioniert da ruckelfrei. Er antwortete, halb schmetternd und durch die Redaktionsräume schallend: „Que Sera, Sera“. Absoluter Klassiker (von 1957), Filmsong im Walzertakt, der weltweit vermutlich schon auf Fantastilliarden von Hochzeitsfeiern gespielt wurde. Aber immer wieder schön!
Die Kollegin blieb enttäuschenderweise etwas skeptisch. Nee, Wiener Walzer wäre jetzt nicht so ihr Ding (schade!), das müsste schon mehr in Richtung Disco Fox gehen (müsst ihr wissen!).
Wie auch immer! Der Turmkieker wünscht allen künftig Frischvermählten ein glückliches Händchen nicht nur bei der Musikauswahl und möchte ihnen zumindest den Liedtext ans Herz legen, den Doris Day damals im Thriller Der Mann, der zuviel wusste, unübertroffen zu Gehör brachte: Whatever will be, will be. Was auch immer sein wird, wird sein. In diesem Sinne!
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