Zwickau bangt um VW-Werk – Bekenntnis zum Standort gefordert
Erneut liegen Schatten über der Zukunft des VW-Werks in Zwickau. Was wird aus den Beschäftigten in der Autofabrik selbst und bei den Zulieferern?
Zwickaus Oberbürgermeisterin Constance Arndt fordert von Volkswagen ein klares Bekenntnis zum Standort Zwickau. (Archivbild)Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa
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Führende Zwickauer Kommunalpolitiker haben von Volkswagen ein klares Bekenntnis zum dortigen Standort gefordert. „Die Menschen in unserer Region brauchen Klarheit über die Zukunft“, schreiben Oberbürgermeisterin Constance Arndt (Bürger für Zwickau) und CDU-Landrat Carsten Michaelis in einer gemeinsamen Erklärung. Stadt und Landkreis stünden geschlossen an der Seite der Beschäftigten und aller Unternehmen, die direkt oder indirekt mit dem Automobilstandort verbunden seien.
Das Werk Zwickau habe in den vergangenen Jahren bewiesen, dass es Wandel gestalten könne. „Die Belegschaft hat den Umbau zur Elektromobilität mit hoher Professionalität und großem Engagement getragen.“ Es gebe moderne Produktionsanlagen, hoch qualifizierte Beschäftigte und eine leistungsfähige Zulieferlandschaft. „Diese Stärken müssen auch künftig eine tragende Rolle in den strategischen Überlegungen des Konzerns spielen.“