WM 2026

Zwei Wochen nach DFB: Auch Schiedsrichter Zwayer bei WM raus

Zwar hat die FIFA noch nicht entschieden, wer das Finale leitet. Einige kommen aber nicht mehr infrage, darunter Felix Zwayer. Sein Kollege Bastian Dankert könnte noch eine Rolle im Finale übernehmen.

14.07.2026

Zwayer verteilt eine Verwarnung in der WM-Vorrunde. (Archivbild)Jacob Kupferman/AP/dpa

Zwayer verteilt eine Verwarnung in der WM-Vorrunde. (Archivbild)Jacob Kupferman/AP/dpa

© Jacob Kupferman/AP/dpa

Für den deutschen Fußball-Schiedsrichter Felix Zwayer ist die WM nach zwei Einsätzen in der Vorrunde vorzeitig beendet. Der 45 Jahre alte Berliner wird am Finalwochenende kein weiteres Spiel leiten und hat das Schiedsrichter-Quartier in Amerika bereits verlassen, wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) auf Anfrage mitteilte.

Zwayer hat bei der Weltmeisterschaft den zweiten Auftritt von Gastgeber USA gegen Australien (2:0) sowie das Duell Demokratische Republik Kongo gegen Usbekistan (3:1) geleitet. Der Deutsche zeigte in beiden Partien eine starke Leistung, fiel aber bei seinem ersten Einsatz in Seattle auch mit einem Krampf in der Nachspielzeit auf.

El Salvador und USA stellen Halbfinal-Referees

Bislang nicht abgereist ist Bastian Dankert, der sich als Videoschiedsrichter noch Hoffnungen auf einen Einsatz im WM-Finale am Sonntag machen darf. 

Für das Halbfinale Spanien gegen Frankreich an diesem Dienstag (21.00 Uhr) in Arlington bei Dallas wurde Iván Barton aus El Salvador als Schiedsrichter ausgewählt. Ismail Elfath aus Gastgeberland USA wird das zweite Halbfinale England gegen Argentinien am Mittwoch in Atlanta leiten.

Laut übereinstimmenden Medienberichten sind noch 13 Referees im Quartier des Weltverbandes FIFA verblieben. Zieht Argentinien ins Finale ein, würden die Schiedsrichter aus Europa und Südamerika entfallen. Top-Kandidat wäre dann Alireza Faghani, der für Australien pfeift.

Kommt es zu einem Duell zweier Teams aus Europa, kämen auch der Slowene Slavko Vincic oder Szymon Marciniak aus Polen infrage.