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Zwei Tote nach Absturz eines Kleinflugzeugs in Mittelhessen

Zwei Menschen sterben nach dem Absturz eines Kleinflugzeugs im mittelhessischen Pohlheim. Wie konnte es zu dem Unglück kommen?

23.06.2026

An Bord waren zwei Personen, die nach Polizeiangaben in Krankenhäusern an ihren schweren Verletzungen starben.Florian Wiegand/dpa

An Bord waren zwei Personen, die nach Polizeiangaben in Krankenhäusern an ihren schweren Verletzungen starben.Florian Wiegand/dpa

© Florian Wiegand/dpa

Nach dem Absturz eines Kleinflugzeugs im mittelhessischen Pohlheim sind die beiden Insassen der Maschine in Krankenhäusern gestorben. Das teilte die Polizei mit. Bei den Toten handele es sich um den Piloten und seinen Begleiter. Die beiden Männer im Alter von 69 und 56 Jahren seien mit der kleinen Propellermaschine in ein Feld neben der Start- und Landebahn des Segelflugplatzes im Pohlheimer Ortsteil Watzenborn-Steinberg gestürzt. 

Die Mitteilung des Unglücks sei gegen 11.30 Uhr eingegangen, sagte ein Polizeisprecher. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei seien zum Einsatzort geeilt. Ersthelfer und Einsatzkräfte hätten dann im Flugzeug die beiden leblosen Männer gefunden und sofort mit der Reanimation begonnen. Der Rettungsdienst habe beide in Krankenhäuser gebracht, wo sie kurz darauf an ihren schweren Verletzungen gestorben seien. Sowohl die Ersthelfer als auch Zeugen wurden von Seelsorgern betreut. 

Ermittlungen zur Absturzursache laufen 

Zunächst war unklar, ob von dem Flugzeugwrack eine Gefahr ausgeht, daher sei der Absturzbereich großräumig abgesperrt worden. Anwohner des Segelflugplatzes waren davon nach Polizeiangaben nicht betroffen. Da das Notfallsystem der Maschine mit einer Sprengladung verbunden war, hätten Spezialisten des hessischen Landeskriminalamtes diese zunächst entschärfen müssen, um sich dem Flugzeug sicher nähern zu können.

Die Ursache des Absturzes und die Höhe des entstandenen Schadens sind noch unklar. Ein Experte der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung habe vor Ort die Ermittlungen übernommen. Auch mit der Feuerwehr stehe man im Austausch. Zahlreiche Feuerwehrkräfte waren am Nachmittag an der Unglücksstelle - auch um bei Temperaturen um 30 Grad für den Brandschutz auf dem Gelände zu sorgen.

Der Segelflugplatz Pohlheim befindet sich auf einer Anhöhe südöstlich von Pohlheim, im Ortsteil Watzenborn-Steinberg, dort ist unter anderem die Segelfliegergruppe Steinkopf aktiv. Der Club hat nach Angaben auf der Homepage rund 100 Mitglieder.

Zuletzt war Ende Februar ein Kleinflugzeug bei der Landung auf dem Flugplatz Egelsbach in eine Oberleitung der S-Bahn geflogen. Nach Polizeiangaben hatte der Pilot beim Landeanflug wohl die Oberleitung der S-Bahn übersehen. Das Flugzeug hatte danach noch regulär landen können.

Die Rettungskräfte wurden gegen 11.30 Uhr informiert.Florian Wiegand/dpa

Die Rettungskräfte wurden gegen 11.30 Uhr informiert.Florian Wiegand/dpa

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Rettungskräfte sicherten die Unfallstelle ab. Florian Wiegand/dpa

Rettungskräfte sicherten die Unfallstelle ab. Florian Wiegand/dpa

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