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Zwei Täter sprengen Geldautomat in Glinde

Mitten in der Nacht kracht es am Tabakladen: Zwei Täter sprengen einen Geldautomaten und verschwinden auf Fahrrädern. Was bleibt vom Tatort zurück?

27.07.2026

Die Täter sind mit Rad, in Jogginghosen und mit Stoffbeutel geflüchtet.Daniel Bockwoldt/dpa

Die Täter sind mit Rad, in Jogginghosen und mit Stoffbeutel geflüchtet.Daniel Bockwoldt/dpa

© Daniel Bockwoldt/dpa

Im schleswig-holsteinischen Glinde haben zwei Unbekannte einen Geldautomaten gesprengt und sind auf Fahrrädern vom Tatort geflüchtet. Die Täter hatten den im Eingangsbereich eines Tabak- und Schreibwarengeschäftes stehenden Automaten gegen 4.30 Uhr mit Festsprengstoff zum Explodieren gebracht, wie eine Sprecherin des Landeskriminalamtes sagte.

Im Anschluss haben sie demnach die Geldkassetten des Automaten im Kreis Stormarn gestohlen. Wie viel Geld sie auf diese Weise erbeuteten, gab die Polizei zunächst nicht bekannt.

Die metallischen Trümmerteile lagen auf der Straße rund um den Laden verteilt. Der Automat war vollends zerstört und Teile des Innern lagen auf dem Gehweg und auf dem Parkplatz vor dem Geschäft. Das Schaufenster hatte aufgrund der Explosion Risse bekommen. Das Gebäude wurde den Angaben zufolge nicht beschädigt, es wurde niemand verletzt.

Täter weiter flüchtig

Laut ersten Erkenntnissen wurden zwei Täter in Jogginghosen an dem Automaten beobachtet. Sie seien auf Fahrrädern geflüchtet. Dabei sollen sie auch Stoffbeutel getragen haben. Um an das Geld im Automaten zu kommen, hatten sie Festsprengstoff genutzt. Diese Art von Sprengstoff wird direkt am Automat angebracht und gezündet. 

Obwohl die Täter mit Spürhunden und einem Hubschrauber der Bundespolizei gesucht wurden, konnten sie zunächst nicht gefasst werden. Die Ermittler hoffen nun auf Hinweise von Zeuginnen und Zeugen.

Durch eine Sprengung komplett zerstört: ein Geldautomat in Glinde im Kreis Stormarn.Daniel Bockwoldt/dpa

Durch eine Sprengung komplett zerstört: ein Geldautomat in Glinde im Kreis Stormarn.Daniel Bockwoldt/dpa

© Daniel Bockwoldt/dpa