Bombenfund: Bahnstrecke Würzburg-Nürnberg teils gesperrt
Auf einem Feld werden Bomben aus dem 2. Weltkrieg entdeckt. Hunderte Menschen müssen ihre Häuser verlassen - und eine Bahnstrecke wird gesperrt. Was Bahn-Pendler beachten müssen.
Rund 300 Menschen sind von der Evakuierung betroffen. (Symbolbild)Friso Gentsch/dpa
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Nach einem Fund von zwei Fliegerbomben in Fürth ist am Abend ein Teil der Bahnstrecke zwischen Würzburg und Nürnberg gesperrt worden. Fernverkehrszüge würden umgeleitet, es komme zu Verspätungen, meldete die Deutsche Bahn. Im Regionalverkehr waren die Linien RE 10, RB 12 und die Nürnberger S-Bahnlinie S 6 betroffen. Zwischen Neustadt an der Aisch und Fürth sowie zwischen Siegelsdorf und Fürth wurde nach DB-Angaben ein Ersatzverkehr eingerichtet.
Zur Dauer der Sperrung gab es keine Angaben. Am Abend wurde mit der Entschärfung begonnen.
Sperrgebiet rund um Fundort
Am Vormittag waren zwei je 50 Kilogramm schwere Fliegerbomben aus dem 2. Weltkrieg auf einem Feld im Stadtteil Unterfürberg gefunden worden. Daraufhin wurden auch mehrere Straßen, der Luftraum sowie der Main-Donau-Kanal gesperrt. Die Stadt wies ein Sperrgebiet mit einem Radius von 300 Metern um den Bombenfundort aus. Alle Menschen, die dort wohnen, wurden aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen. Einsatzkräfte von Feuerwehr und THW gingen durch die Straßen, um die Anwohner über die Evakuierung zu informieren.
Für die Betroffenen hat das Bayerische Rote Kreuz einen Anlaufpunkt in der Turnhalle der Soldnerschule eingerichtet. Am Nachmittag sollen zwei Busse zu der Halle pendeln.