Zu hart? Diskussionen um Rasen im Final-Stadion
In East Rutherford soll am 19. Juli die größte aller 104 WM-Partien steigen. Das DFB-Team ist schon diese Woche dort zu Gast. Der Platz sorgt allerdings für Bedenken. Die FIFA bezieht Stellung.
In East Rutherford findet am 19. Juli das WM-Finale statt. (Archivbild)Frank Franklin II/AP/dpa
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Der Rasen im Final-Stadion der Fußball-WM sorgt schon nach wenigen Spielen für Diskussionen. Er fühle sich eher wie ein Kunstrasen an, meinte Frankreichs Mittelfeldmann Adrien Rabiot. Der Untergrund sei vor allem sehr hart, erklärten mehrere Spieler und Trainer. In der imposanten Arena in East Rutherford vor den Toren New Yorks findet am 19. Juli das Endspiel statt. Die deutsche Mannschaft tritt dort am Donnerstag (22.00 Uhr/ARD und MagentaTV) zu ihrem abschließenden Gruppenspiel gegen Ecuador an.
Die FIFA beschwichtigt. Die Spielfelder aller 16 WM-Stadien befänden sich „in einem hervorragenden Zustand, sowohl was die Bespielbarkeit als auch die Sicherheit der Spieler betrifft“, teilte der Weltverband der Deutschen Presse-Agentur mit. Mehr als fünf Jahre sei geforscht und getestet - und mit führenden Rasenexperten und Stadionbetreibern zusammengearbeitet worden.
Sieht fleckig aus: der Rasen in der WM-Final-Arena. (Archivbild)Adam Hunger/AP/dpa
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Brasilien-Star hadert schon nach Auftaktspiel
Brasiliens Offensivstar Vinícius Júnior hatte schon nach der ersten von insgesamt acht WM-Partien in East Rutherford Bedenken geäußert. Der Platz sei schwer bespielbar, berichtete der Stürmer von Real Madrid nach dem 1:1 gegen Marokko. Durch die Hitze trockne der Rasen schnell aus, sagte der 25-Jährige. Das Spiel werde langsam. Es sei schwer, Rhythmus aufzubauen.
Bei Regen indes könnte das Spiel sehr schnell werden, mutmaßte Norwegens Trainer Stale Solbakken vor dem Duell mit Senegal an diesem Dienstag (2.00 Uhr/MagentaTV). Der Platz sei schon anders als andere. Sehr hart und das Gras sehr kurz, führte der 58-Jährige aus. Frankreichs Coach Didier Deschamps sprach von einem speziellen Sprungverhalten des Balls.
Beim 3:1 der Franzosen gegen Senegal, dem zweiten Spiel in diesem Stadion, sah der Rasen aus größerer Entfernung an mehreren Stellen fleckig aus. „Optische Unterschiede bei einigen Spielflächen - ob im Fernsehen oder vor Ort - spiegeln nicht zwangsläufig die Qualität, den Zustand oder die Bespielbarkeit des Rasens wider“, erklärte die FIFA dazu. Für alle Spielorte gäbe es spezielle Bewässerungspläne. Zudem würden sämtliche Spielflächen während des gesamten Turniers kontinuierlich überwacht, hieß es vom Weltverband weiter.