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Zoll: 60 Verdachtsfälle von Schwarzarbeit im Friseurgewerbe

In mehreren sächsischen Städten stehen Friseursalons und Kosmetikstudios im Fokus: Ermittler prüfen Verstöße gegen Mindestlohn und Beschäftigungsvorschriften.

29.09.2026

Im Rahmen einer bundesweiten Aktion hat der Zoll in Sachsen 70 Friseur- und Kosmetiksalons geprüft. (Symbolbild)Julian Stratenschulte/dpa

Im Rahmen einer bundesweiten Aktion hat der Zoll in Sachsen 70 Friseur- und Kosmetiksalons geprüft. (Symbolbild)Julian Stratenschulte/dpa

© Julian Stratenschulte/dpa

Bei Kontrollen in Friseursalons und Kosmetikstudios in Sachsen haben Zollermittler rund 60 Verdachtsfälle auf Schwarzarbeit entdeckt. Geprüft wurden nach Angaben des Hauptzollamts Dresden 40 Friseursalons und 20 Kosmetikstudios in zehn sächsischen Städten - darunter Dresden, Leipzig, Görlitz und Bautzen - sowie mehrere Landkreise. Die Ermittler der Finanzkontrolle Schwarzarbeit prüfen nun unter anderem 24 Fälle von Verstoß gegen das Mindestlohngesetz sowie 17 Verstöße gegen geltende Bestimmungen zur Beschäftigung von Ausländern, heißt es weiter. 

Die Zollkontrollen erfolgten den Angaben nach bereits am Samstag im Rahmen einer bundesweiten Aktion. Bundesweit waren mehr als 2.200 Zöllnerinnen und Zöllner im Einsatz.