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Zöllner entdecken Dackelwelpen in Box unter Gepäckstücken

Ohne Nahrung und Wasser: Bei einer Kontrolle werden junge Hunde gefunden, die unter schlechten Bedingungen transportiert werden. Beim Check der Papiere fällt ein bekannter Verdächtiger auf.

04.08.2026

Zöllner haben bei einer Kontrolle im Landkreis Peine mehrere junge Dackel in einem Transporter entdeckt, die unter widrigsten Bedingungen eingesperrt waren.-/Hauptzollamt Braunschweig/dpa

Zöllner haben bei einer Kontrolle im Landkreis Peine mehrere junge Dackel in einem Transporter entdeckt, die unter widrigsten Bedingungen eingesperrt waren.-/Hauptzollamt Braunschweig/dpa

© -/Hauptzollamt Braunschweig/dpa

Bei einer Kontrolle an der Autobahn 2 im Landkreis Peine haben Zollbeamte unter widrigsten Bedingungen transportierte Dackelwelpen entdeckt. Die Hunde befanden sich in einem Transporter unter Gepäckstücken in einer Box ohne Nahrung und Wasser, wie das Hauptzollamt Braunschweig mitteilte. Nach Einschätzung einer Amtstierärztin werden die Welpen auf ein Alter von acht Wochen geschätzt, sie zeigten sich bei der Kontrolle sehr schlapp und müde. 

Ein Beteiligter gab demnach bei der Kontrolle auf dem Rastplatz Zweidorfer Holz an, dass es seine Dackelwelpen seien und er dafür auch Papiere vorlegen könne. Da aber den Angaben zufolge Zweifel an den Dokumenten bestanden, gab es Untersuchungen zur Prüfung des Impfstatus der Jungtiere. Sie wurden in eine Quarantänestation gebracht, mittels Mikrochip gekennzeichnet waren drei der vier Welpen. 

Angeblicher Besitzer Zollbeamten bereits bekannt 

Den Mann erwartet ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstoßes gegen tierschutz- und tierseuchenrechtliche Bestimmungen. Die Bußgelder in solchen Fällen können laut Zoll bis 100.000 Euro betragen. Der Mann müsse die Kosten für die Unterbringung der Tiere in Quarantäne tragen.

Er war den Angaben zufolge bereits im April auf einem Autohof in Peine kontrolliert worden und an einem Transport von 14 Dackelwelpen und zwei tragenden Muttertieren beteiligt. Damals erfüllte nach Zollangaben keiner der Hunde die gesetzlich vorgeschriebenen Bestimmungen.

Sie waren weder mittels Transponder gekennzeichnet noch gültig gegen Tollwut geimpft und verfügten zudem über keine erforderlichen amtlichen Gesundheitsbescheinigungen. Gegen den Mann wurde daher schon im April ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, und er sollte die Kosten für die Quarantäne tragen.