Zehntausende treffen sich auf dem Bockhorner Oldtimermarkt
Klassische Fahrzeuge, Ersatzteile und Raritäten locken jedes Jahr Liebhaber von Oldtimern ins friesische Bockhorn. Und es gibt weitere Attraktionen.
Mehr als 6.000 Fahrzeuge sind auf dem Gelände zu sehen. Hauke-Christian Dittrich/dpa
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Glänzender Chrom, Benzingeruch und lauter Motorensound: Der 43. Internationale Bockhorner Oldtimermarkt hat Tausende Menschen angelockt. Liebhaber von Oldtimern und Youngtimern, Sammler, Schrauber und Interessierte aus Deutschland und dem benachbarten Ausland kommen noch bis Sonntag in der kleinen Gemeinde im Landkreis Friesland zusammen. Erwartet werden mehr als 20.000 Besucherinnen und Besucher.
Auf dem rund 200.000 Quadratmeter großen Gelände stehen mehr als 6.000 Fahrzeuge. Zu sehen sind Oldtimer, liebevoll restaurierte Traktoren, historische Lastwagen und Nutzfahrzeuge sowie Motorräder, Mopeds und Roller aus verschiedenen Epochen. Rund 200 Fahrzeuge werden laut Veranstalter zum Verkauf angeboten – vom gut erhaltenen Schätzchen bis zum Restaurierungsobjekt.
Mehr als 1.000 Anbieter für Ersatzteile, Zubehör und Raritäten
Auf einem Fahrzeug- und Teilemarkt mit mehr als 1.000 Anbietern finden die Fans Ersatzteile und Zubehör, alte Autoradios, Werkzeuge, Pflege- und Schmiermittel sowie Fachliteratur, technische Dokumentationen, Raritäten, Sammlerstücke und stilvolle Accessoires. Der sogenannte „Kofferraum-Verkauf“ am Sonntag bietet Privatleuten mit kleinerem Sortiment eine Verkaufsmöglichkeit. Die Besucherinnen und Besucher fachsimpeln auch gerne über Fahrzeuge und Zubehör.
Eine Attraktion ist die Friesland‑Rallye am Sonntag mit rund 120 Autos und Motorrädern bis einschließlich Baujahr 1980. Eine Sonderschau zeigt zudem italienische und französische Klassiker bis Baujahr 1999.
Der Bockhorner Oldtimermarkt ist eine der größten und traditionsreichsten Veranstaltungen für klassische Fahrzeuge in Deutschland und gehört laut Veranstalterangaben sogar zu den größten Oldtimerveranstaltungen Europas.
Auch historische Motorräder stehen zum Verkauf.Hauke-Christian Dittrich/dpa
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