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Zehn Fälle von Hasenpest in Hessen bislang

Auch in Hessen gibt es die sogenannte Hasenpest - Menschen können sich ebenfalls anstecken. Steigt die Zahl der gemeldeten Fälle?

20.09.2026

Die Krankheit betrifft meist Feldhasen. (Symbolbild)Boris Roessler/dpa

Die Krankheit betrifft meist Feldhasen. (Symbolbild)Boris Roessler/dpa

© Boris Roessler/dpa

In Hessen sind dieses Jahr bereits zehn Fälle der gefährlichen Hasenpest gemeldet worden. Das teilte das hessische Landwirtschaftsministerium auf Anfrage mit. Im vergangenen Jahr seien es insgesamt 24 Fälle gewesen, 2024 nur 7 Fälle.

Was ist Hasenpest?

Hasenpest wird von Stäbchenbakterien ausgelöst. Von ihr sind meist Feldhasen betroffen, viele erkrankte Tiere sterben. Zuvor magern sie stark ab, wirken teilnahmslos und können sich weniger scheu gegenüber Menschen verhalten. Das erhöht das Risiko eines ungewollten Kontakts. 

Die Hasenpest ist auch auf den Menschen übertragbar, dabei beginnt sie meist mit grippeartigen Symptomen wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen. In den meisten Fällen kann sie mit Antibiotika behandelt werden.

Lage in Deutschland  

Bundesweit seien bis zum 9. September 129 Fälle von Hasenpest gemeldet worden, davon zehn in Hessen. Im Vergleich zu 2024 nahmen die Fallzahlen zu, vermutlich auch deswegen, weil es insgesamt mehr Hasen gibt.

In Hessen verteilen sich die Fälle in diesem Jahr wie folgt:

  • vier Fälle im Landkreis Gießen
  • drei Fälle im Landkreis Main-Kinzig
  • drei Fälle im Landkreis Limburg-Weilburg

Auch im vergangenen Jahr gab es in diesen Landkreisen Fälle, außerdem wurde die Hasenpest 2025 noch aus Stadt und Landkreis Kassel sowie den Landkreisen Groß-Gerau, Schwalm-Eder und Marburg-Biedenkopf gemeldet.