dpa

Zahlreiche Menschen gedenken 18 Jahre altem U-Bahn-Opfer

Die Tat hat die Menschen in Hamburg erschüttert: Am 29. Januar zerrte ein Mann eine junge Frau an der Station Wandsbek-Markt vor einen einfahrenden Zug. Die Anteilnahme ist weiterhin groß.

18.02.2026

Die Menschen erinnerten an die junge Frau, die am 29. Januar gewaltsam ums Leben kam. Daniel Bockwoldt/dpa

Die Menschen erinnerten an die junge Frau, die am 29. Januar gewaltsam ums Leben kam. Daniel Bockwoldt/dpa

© Daniel Bockwoldt/dpa

Drei Wochen nach dem gewaltsamen Tod einer jungen Frau auf dem U-Bahnhof Wandsbek-Markt haben zahlreiche Menschen erneut an die 18-jährige Iranerin erinnert. Am Abend versammelten sich rund 40 Menschen in unmittelbarer Nähe des Tatortes am U-Bahnhof Wandsbek-Markt. Aufgerufen zu der Gedenkkundgebung hatte das Anti-Feminizid-Netzwerk Hamburg. „Wir benennen diese Tat als das, was sie ist: ein Feminizid – die geschlechtsspezifische Tötung einer Frau“, teilte eine Sprecherin mit. 

Nach bisherigen Erkenntnissen hatte ein 25 Jahre alter Südsudanese die ihm unbekannte 18-Jährige am 29. Januar im U-Bahnhof Wandsbek-Markt gepackt und sich mit ihr vor einen einfahrenden Zug geworfen. Beide starben noch am Tatort. Die junge Frau wurde auf dem Hamburger Friedhof Ohlsdorf beigesetzt. Auch die Hamburger Bürgerschaft hatte ihr gedacht. Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit sprach den Angehörigen ihr Beileid aus und verurteile den Mord als Femizid.

Die Menschen erinnerten mit Schildern an Frauen, die von Männern umgebracht wurden. Daniel Bockwoldt/dpa

Die Menschen erinnerten mit Schildern an Frauen, die von Männern umgebracht wurden. Daniel Bockwoldt/dpa

© Daniel Bockwoldt/dpa

Aufgerufen zu der Kundgebung hatte das Anti-Feminizid-Netzwerk Hamburg. Daniel Bockwoldt/dpa

Aufgerufen zu der Kundgebung hatte das Anti-Feminizid-Netzwerk Hamburg. Daniel Bockwoldt/dpa

© Daniel Bockwoldt/dpa