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Wüst über Olympia-Votum: „Richtig starke Nachricht“

Köln-Rhein-Ruhr liegt bei der deutschen Olympia-Bewerbung knapp hinter München. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Wüst beurteilt das Votum der Kommission positiv.

22.09.2026

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst spricht von einer „richtig starken Nachricht“. (Archivbild)Christoph Reichwein/dpa

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst spricht von einer „richtig starken Nachricht“. (Archivbild)Christoph Reichwein/dpa

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Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat das Ergebnis der Evaluierungskommission für den deutschen Olympia-Bewerber als Erfolg für Köln-Rhein-Ruhr gewertet. Die Bewerbung landete mit 85 von 100 möglichen Punkten zwar knapp hinter München (87), aber deutlich vor der Hauptstadt Berlin, das mit 74,6 Punkten als einziger der drei Bewerber nicht in der Sparte „sehr gut“ gelistet wurde.

Wüst: „International die besten Chancen“

„Unsere Bewerbung hat die Note sehr gut erhalten, gemeinsam mit der bayerischen Bewerbung sind wir in der bestmöglichen Kategorie Kopf an Kopf. Das zeigt, dass die Entscheidung am Samstag sicher ein ganz enges Rennen wird“, sagte Wüst mit Blick auf die Entscheidung, die bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung in Baden-Baden fällt. 

Er sprach von „einer richtig starken Nachricht“ für Köln-Rhein-Ruhr sowie Olympia in Deutschland. Die Bewerbung mit Köln an der Spitze gilt als härtester Herausforderer von Favorit München.

„Für uns ist klar: Wir haben auch international die besten Chancen. Wenn es nach den neuen Kriterien des IOC geht, führt an unserer Bewerbung kein Weg vorbei. Genau solche Spiele wünscht sich das IOC unter Präsidentin Kirsty Coventry: modern, kompakt, nachhaltig, weniger kostspielig und weniger komplex“, fügte Wüst an. 

Der deutsche Olympia-Bewerber wird am Samstag gewählt. (Archivbild)Malin Wunderlich/dpa

Der deutsche Olympia-Bewerber wird am Samstag gewählt. (Archivbild)Malin Wunderlich/dpa

© Malin Wunderlich/dpa

Vier Sport- und zwei Politik-Vertreter

Stimmberechtigt in der Evaluierungskommission waren vier Vertreter des Sports um DOSB-Präsident Thomas Weikert und DOSB-Vorstandschef Otto Fricke sowie zwei Abgesandte der Politik: Babette Kibele aus dem Sport-Staatsministerium und Bundestags-Vizepräsidentin Josephine Ortleb (SPD).

Die Bewerber hatten zuvor Zeit, bis Anfang Juni ihre finalen Konzepte einzureichen. Diesen wurden dann anhand einer gemeinsam mit dem Bund entwickelten Matrix bewertet. Die Evaluierung führte der DOSB mit den olympischen Spitzenverbänden durch.