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Woidke zollt Wegner Respekt

Der Paukenschlag vor der Wahl in Berlin sorgt für Reaktionen im Nachbarland. Brandenburgs Ministerpräsident Woidke äußert sich zum Rückzug des Regierenden Bürgermeisters Wegner als Spitzenkandidat.

10.07.2026

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) reagiert auf den Rückzug von Berlins Regierendem Bürgermeister Kai Wegner als CDU-Spitzenkandidat für die Wahl. (Archivbild)Sebastian Gollnow/dpa

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) reagiert auf den Rückzug von Berlins Regierendem Bürgermeister Kai Wegner als CDU-Spitzenkandidat für die Wahl. (Archivbild)Sebastian Gollnow/dpa

© Sebastian Gollnow/dpa

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat Berlins Regierendem Bürgermeister Kai Wegner (CDU) Respekt gezollt. Er reagierte damit auf den Rückzug Wegners von der CDU-Spitzenkandidatur für die Abgeordnetenhauswahl am 20. September in Berlin.

„Ich nehme die Entscheidung von Herrn Wegner mit großem Respekt zur Kenntnis und bedanke mich für die gute Zusammenarbeit in der Hauptstadtregion für die Menschen“, sagte Woidke nach Angaben von Regierungssprecherin Ines Filohn. 

Woidke und Wegner verstehen sich gut

Wegner hatte mit dem Rückzug die Konsequenzen aus einer monatelangen Debatte um falsche Angaben über sein Krisenmanagement nach einem großen Stromausfall im Januar gezogen. Bis zur Bildung einer neuen Regierungskoalition und der Wahl eines neuen Regierungschefs will er Regierender Bürgermeister bleiben.

Woidke und Wegner verstehen sich gut, auch wenn sie in unterschiedlichen Parteien sind. Zuletzt wurde das bei der Konferenz der Ost-Ministerpräsidenten deutlich, als sich beide für bessere Schienenverbindungen Richtung Osteuropa und für mehr Langstreckenflüge vom Hauptstadtflughafen BER starkmachten. 

Zur Frage einer gemeinsamen Expo 2035 machten sie unterschiedliche Standpunkte deutlich: Woidke verwies dabei auf mögliche Milliardenkosten, Wegner auf Chancen einer Weltausstellung.