Woidke: „Diese Tat erschüttert unser gesamtes Land“
Nach der Gewalttat mit zwei Toten auf einem Schulcampus in Ostbrandenburg zeigt sich die Landesregierung betroffen. Das Bildungsministerium kündigt Unterstützung an.
Bei einer Gewalttat an einem Schulcampus in Gosen-Neu Zittau in Brandenburg sind zwei Menschen ums Leben gekommen.Britta Pedersen/dpa
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Die Brandenburger Landesregierung hat auf den gewaltsamen Vorfall mit zwei Toten an einem Schulgelände in Gosen-Neu Zittau bei Berlin mit Bestürzung reagiert. „Diese Tat erschüttert unser gesamtes Land. Meine Gedanken und mein tiefstes Mitgefühl sind in diesen schweren Stunden bei den Angehörigen der Opfer, ihren Familien und Freunden“, sagte Ministerpräsident Dietmar Woidke.
Der Regierungschef sagte, die Schulen sollten ein Hort für unsere jungen Menschen sein. „Hier ist eine Schule zum Tatort einer unfassbaren Gewalttat geworden. Wir stehen an der Seite der gesamten Schulgemeinschaft - der Schülerinnen und Schüler, der Lehrerinnen und Lehrer sowie der Eltern.“ Woidke sagte weiter: „Wir müssen zusammenstehen und den Hinterbliebenen sowie der gesamten Schulfamilie die Unterstützung bieten, die sie in dieser schweren Zeit benötigen.“
CDU-Innenminister Jan Redmann dankte der Polizei und den Rettungskräften für den Einsatz. „Dieses Gewaltverbrechen geht an niemandem spurlos vorbei“, sagte er.
Unterstützung nach Gewalttat
Das Staatliche Schulamt Frankfurt (Oder) bot dem Träger der freien Schulen auf dem Campus nach Angaben des Bildungsministeriums Unterstützung an. Auf dem Gelände befindet sich auch die staatliche Grundschule „An der Spree“. Das Ministerium kündigte an, Schüler und Lehrer sollten professionelle Unterstützung und Betreuung bekommen.
Am Freitag solle ein Notfallteam des Schulamtes mit schulpsychologischen Fachkräften vor Ort auf dem Campus sein. „Der Unterricht wird am Freitag nicht regulär stattfinden, die Kinder werden psychologisch betreut. Eltern können ihre Kinder auch selbst zu Hause betreuen.“
Eine Frau und ein Mann wurden bei der Gewalttat getötet. Ein 19 Jahre alter Verdächtiger wurde nach Angaben der Polizei vorläufig festgenommen.