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„Wird uns guttun“: Alba Berlin startet in Champions League

Im zweiten Jahr in Folge tritt Alba in der Champions League an. Zum Auftakt geht es nach Tschechien. Ein Ausrutscher soll in der kleinen Gruppe unbedingt vermieden werden.

06.10.2026

Kapitän Jonas Mattisseck freut sich auf die neue Champions-League-Saison (Archivbild)Sven Hoppe/dpa

Kapitän Jonas Mattisseck freut sich auf die neue Champions-League-Saison (Archivbild)Sven Hoppe/dpa

© Sven Hoppe/dpa

Trotz Personalsorgen und zwei Bundesliga-Pleiten in Serie freut sich Alba Berlin auf die neue Saison in der Basketball-Champions-League. „Ich glaube, dass uns diese mehr Spiele guttun werden. Und auch, dass uns dieses ständige Zusammensein guttut, dass wir in Fahrt in kommen“, sagte Kapitän Jonas Mattisseck. Am Mittwoch tritt der deutsche Meister beim tschechischen Vertreter SK Slavia Prag an (18.00 Uhr/Magentasport).

Machbare Gruppe für Alba

Weitere Gruppengegner sind Surne Bilbao aus Spanien und KK Igokea Alexandrovac aus Bosnien-Herzegowina. Der Gruppensieger erreicht sofort die zweite Gruppenphase, der Zweite und Dritte müssen davor noch in die Play-Ins. „Es gibt keinen Überperformer in der Gruppe, der sich von allen absetzt. Wir wissen aber, dass man sich bei den kleinen Gruppen noch weniger einen Ausrutscher erlauben darf“, sagte Mattisseck.

Im letzten Jahr kamen die Berliner bis ins Viertelfinale, verpassten dort aber gegen Malaga den Sprung ins Final-Four-Turnier. Diese Erfahrung soll dieses Jahr helfen. „Wir haben alles schon einmal durchgespielt. Deshalb sind auch die Ansprüche an uns selbst gewachsen. Wir wollen natürlich weiterkommen und am Ende so weit wie möglich“, sagte der Alba-Kapitän. Vom Final Four redet er jedoch bewusst nicht: „Das wäre intern zu viel Druck.“

Alba weiter mit Personalsorgen

Deshalb geht der Fokus zunächst nur auf das Spiel gegen Slavia. Zumal es der einzige Gegner ist, den Alba bereits in der vergangenen Saison in der Gruppe hatte. Damals traten die Tschechen noch als Nymburg an. Die Partie findet in Pardubice statt - rund 120 Kilometer von Prag entfernt.

„Es waren schon letztes Jahr schwere Spiele. Deshalb werden wir sie auf keinen Fall unterschätzen - gerade in unserer aktuellen Situation“, sagte Mattisseck. Denn Alba muss dann wieder mit nur einem Nachwuchscenter auskommen. „Wir müssen intern Lösungen finden, auch wenn das nicht einfach ist“, so Trainer Pedro Calles.