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Winterdienst in Schleswig-Holstein ist startklar

Die Straßenmeistereien in Schleswig-Holstein sind bereit, es mit dem Winter aufzunehmen. Salz liegt bereit, Räumfahrzeuge sind vorbereitet und Mitarbeiter eingeteilt. Nun liegt es am Wetter.

14.10.2026

Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen (CDU, rechts) schaufelt mit Sönke Klettner vom Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr schon mal etwas Streusalz.Frank Molter/dpa

Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen (CDU, rechts) schaufelt mit Sönke Klettner vom Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr schon mal etwas Streusalz.Frank Molter/dpa

© Frank Molter/dpa

Wie der Winter auch wird - die Straßenmeistereien in Schleswig-Holstein haben sich mit vollen Salzlagern auf glatte Straßen vorbereitet. Davon überzeugte sich Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen (CDU) bei einem Besuch im Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr (LBV.SH) in Schwentinental (Kreis Plön).

Gemeinsam mit LBV.SH-Geschäftsbereichsleiter Sönke Klettner eröffnete er symbolisch die Winterdienstsaison 2026/2027. Die 35 Salzlager im nördlichsten Bundesland seien mit gut 20.300 Tonnen Streusalz gefüllt und die Streufahrzeuge stünden bereit. „Es kann also losgehen für unsere Eis- und Schneemannschaften“, sagte Madsen.

Verkehrsminister Madsen appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, bei winterlichen Straßenverhältnissen vorsichtig zu sein.Frank Molter/dpa

Verkehrsminister Madsen appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, bei winterlichen Straßenverhältnissen vorsichtig zu sein.Frank Molter/dpa

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Über das Land verteilt sind den Angaben zufolge in den 22 Straßenmeistereien mehr als 500 Straßenwärterinnen und -wärter für den Dienst eingeteilt. Betreut werden mehr als 7.600 Kilometer Straßen. Bei winterlicher Witterung gibt es für alle wichtigen Straße eine Einsatzrufbereitschaft von morgens 3.00 Uhr bis abends 22.00 Uhr, wie Klettner erläuterte.

Madsen sprach von einer wichtigen und verantwortungsvollen Aufgabe. „Dank der Kolleginnen und Kollegen des LBV können die Menschen in Schleswig-Holstein sicher unterwegs sein.“ Der Minister mahnte alle Verkehrsteilnehmer aber auch zu besonderer Vorsicht. Dazu gehörten eine aufmerksame Fahrweise, genügend Sicherheitsabstand und Winterreifen. „Extrem wichtig ist mir persönlich, dass bitte alle Rücksicht nehmen und ausreichend Abstand von Streufahrzeugen halten“, so Madsen.

Die Fahrzeuge für den Winterdienst sind vorbereitet.Frank Molter/dpa

Die Fahrzeuge für den Winterdienst sind vorbereitet.Frank Molter/dpa

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In den vergangenen fünf Jahren wurden durchschnittlich mehr als 23.000 Tonnen Salz im Winterdienst auf Bundes-, Landes- und Kreisstraßen verbraucht. Die Kosten betrugen rund elf Millionen Euro. Der vergangene Winter stach mit fast 40.000 Tonnen Salz heraus. Die Kosten dafür lagen bei rund 19 Millionen Euro.