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Winter ohne Hofmeister: Snowboarder suchen „nächste Stufe“

Deutschlands Snowboarder starten optimistisch in die WM-Saison. Dabei fehlt die erfolgreichste Sportlerin der vergangenen Jahre. Diese spricht über ihre Schwangerschaft und Zukunftsvorstellungen.

16.10.2026

Mit Babybauch: Snowboard-Star Ramona Hofmeister wird diesen Winter keine Rennen fahren.Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Mit Babybauch: Snowboard-Star Ramona Hofmeister wird diesen Winter keine Rennen fahren.Karl-Josef Hildenbrand/dpa

© Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Ohne die schwangere Ramona Hofmeister stellen sich die deutschen Snowboarder auf eine ungewohnte Saison ein. Die erfolgreichste Athletin des Teams der vergangenen Jahre setzt diesen Winter aus, weil sie im November ihr erstes Kind erwartet. „Das ist schon anders“, sagte Trainer Paul Marks zu der neuen Situation. „Andererseits haben wir nun eine Saison, in der wir uns auf die nächste Stufe, die nächsten Athleten konzentrieren können.“

Ohne Hofmeister ruhen die Hoffnungen bei den Raceboardern vor allem auf Vize-Weltmeister Stefan Baumeister und Elias Huber. Bei den Frauen sollen sich junge Athletinnen wie Mathilda Scheid im Weltcup etablieren und sich für den Saisonhöhepunkt, die WM im März im österreichischen Montafon, qualifizieren.

Für die Snowboardcrosser will Leon Ulbricht als Weltcup-Gesamtsieger um Siege und Podestplätze fahren. Bei den Freestylern rechnet sich die Olympia-Vierte Annika Morgan Chancen auf Podiums-Erfolge und WM-Medaillen aus.

Snowboardcrosser Leon Ulbricht bei der offiziellen Einkleidung für die neue Saison.Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Snowboardcrosser Leon Ulbricht bei der offiziellen Einkleidung für die neue Saison.Karl-Josef Hildenbrand/dpa

© Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Hofmeister: Olympia 2030 mit Kleinkind „hört sich gut an“

Hofmeister indes genießt die Zeit als werdende Mama, wie sie mit rundem Babybauch bei der offiziellen Einkleidung von Snowboard Germany in München erzählte. „Mir geht es super, ich kann mich nicht beschweren“, sagte die 30-Jährige. „Da ist pure Dankbarkeit und es ist einfach auch ein Wunder, dass es so problemlos funktioniert und dass ich keine gesundheitlichen Probleme habe. Ich freue mich auf meine neue Aufgabe.“ Sie nehme sich „auf jeden Fall“ vor, so viele Weltcups wie möglich im Winter am Bildschirm oder live zu verfolgen.

An dem Plan, nach ihrer Babypause in den Spitzensport zurückzukehren, hält Hofmeister fest. Also 2030 mit Kleinkind zu Olympia nach Frankreich? „Hört sich gut an, ja, das kann ich mir so vorstellen“, sagte die Oberbayerin. Einen genauen Zeitplan für das Comeback gebe es nicht. „Man muss halt erst mal schauen, wie es sich einspielt, wie es organisatorisch läuft“, sagte sie.

Die schwangere Ramona Hofmeister plant fest mit einem Comeback im Weltcup.Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Die schwangere Ramona Hofmeister plant fest mit einem Comeback im Weltcup.Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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