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Willingmann: In Sachsen-Anhalt bricht nicht alles zusammen

Hohe Energiekosten, fehlender Nachwuchs, immer weniger Einwohner: Sachsen-Anhalt ächzt. SPD-Spitzenkandidat Armin Willingmann sieht jedoch „Licht am Ende des Tunnels“.

04.09.2026

Armin Willingmann ist derzeit Umweltminister in Sachsen-Anhalt. (Archivbild)Hendrik Schmidt/dpa

Armin Willingmann ist derzeit Umweltminister in Sachsen-Anhalt. (Archivbild)Hendrik Schmidt/dpa

© Hendrik Schmidt/dpa

SPD-Spitzenkandidat Armin Willingmann hat kurz vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt mit Blick auf die Lage des Landes weniger Pessimismus gefordert. Die wirtschaftliche Situation sei „vielleicht gar nicht so dramatisch“, wie sie von vielen empfunden werde, sagte er im ZDF-„Morgenmagazin“. Im Wahlkampf sei dennoch durchgängig der Eindruck erweckt worden, es breche alles zusammen, kritisierte er. Das sei nicht der Fall.

„Wir haben Probleme, wie andere Länder auch. Wir sind in ein weltpolitisches Gerüst im Moment eingebunden. Da können auch wir nur wenig daran ändern, aber wir müssen uns dagegenstellen“, so der SPD-Politiker. Was im Land getan werden könne, um die wirtschaftliche Lage zu verbessern, müsse getan werden.

Außerdem betonte Willingmann, dass es positive Prognosen für Sachsen-Anhalt gebe. „Wir haben tatsächlich, was Wirtschaftswachstum betrifft, in diesem Jahr eine Verdoppelung des bisherigen Prognose-Ansatzes.“ Das sei Licht am Ende des Tunnels. „Schauen wir doch mal dahin und nicht so oft in den Rückspiegel“, sagte der SPD-Politiker.