WM 2026

Williams über Englands WM-Problem: „Lösen, bevor ich sterbe“

Vor dem WM-Finale singt Robbie Williams. Doch seine Engländer dürfen mal wieder nicht um den goldenen Pokal spielen - das setzt dem Popstar zu, wie er in einer emotionalen Ansprache im TV erklärte.

20.07.2026

Robbie Williams sang vor dem Finale.Tom Weller/dpa

Robbie Williams sang vor dem Finale.Tom Weller/dpa

© Tom Weller/dpa

Für Popstar Robbie Williams war sein Auftritt beim WM-Finale in East Rutherford nahe New York mit seelischen Schmerzen verbunden. Denn auf seine Einlage folgte kein Spiel seiner Engländer, sondern das Duell des späteren Weltmeisters Spanien mit Argentinien um Superstar Lionel Messi. „Psychologisch haben wir ein Problem. Das müssen wir lösen - und zwar, bevor ich sterbe“, sagte Williams im Studio bei MagentaTV der Expertenrunde um den designierten Bundestrainer Jürgen Klopp und Bayern-Legende Thomas Müller um.

Die Three Lions sind seit dem Titelgewinn 1966 im eigenen Land ohne große Trophäe - und verloren diesmal ihr Halbfinale gegen Argentinien mit 1:2. 

Williams: Englische Presse zerstört jeden

„Wir haben einen Typ, der da vorne steht und sagt: Ich kann das. Das ist Jude Bellingham. Und jeder in England versucht, ihn nach unten zu ziehen“, analysierte der Sänger über den Mittelfeldspieler von Real Madrid, der bei der WM in Amerika sieben Tore erzielte. Eines gelang ihm auch in Miami beim wilden 6:4 im Spiel um Platz drei gegen Frankreich.

Die Kritik an Nationaltrainer Thomas Tuchel hält Williams für undifferenziert. „Die englische Presse zerstört Thomas, aber das macht sie mit jedem, der dieses Amt hat. Es ist egal, ob das Thomas ist oder Gareth Southgate oder Eddie Howe“, sagte Williams, der nicht geboren war, als England zuletzt einen Triumph feiern durfte. 2028 findet die EM in Großbritannien statt. Tuchel hat einen Vertrag bis zu dem Großereignis in zwei Jahren.

Tuchels Engländer belegten Rang drei.Martin Rickett/PA Wire/dpa

Tuchels Engländer belegten Rang drei.Martin Rickett/PA Wire/dpa

© Martin Rickett/PA Wire/dpa