dpa

Wie viel Sachsen-Anhalt steckt im Deutschen Filmpreis?

Dreharbeiten in Altmark, Harz und Halle: Welche Filme aus Sachsen-Anhalt beim Deutschen Filmpreis Ende Mai auf eine Lola hoffen – und was Christian Friedel damit zu tun hat.

02.04.2026

Der gebürtige Magdeburger Christian Friedel soll Ende Mai wieder durch die Deutsche Filmpreisverleihung führen. (Archivbild)Christoph Soeder/dpa

Der gebürtige Magdeburger Christian Friedel soll Ende Mai wieder durch die Deutsche Filmpreisverleihung führen. (Archivbild)Christoph Soeder/dpa

© Christoph Soeder/dpa

Sachsen-Anhalt präsentiert sich beim 76. Deutschen Filmpreis gleich mehrfach als attraktiver und vielfältiger Drehort. Neben den elf Nominierungen des in der Altmark gedrehten Dramas „In die Sonne schauen“ der Regisseurin Mascha Schilinski haben drei weitere Filme auf der Vorschlagsliste einen Bezug zu Sachsen-Anhalt, wie das Ministerium für Kultur mitteilte. Das sind demnach „Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße“, „Die Schule der magischen Tiere 4“ und „Woodwalkers 2“. 

Viel „Kamera läuft“ im Harz 

Der Film „In die Sonne schauen“ ist unter anderem für den besten Spielfilm, die beste Regie und das beste Drehbuch nominiert. Chancen auf die Lola in den Kategorien beste männliche Nebenrolle und beste Filmmusik hat den Angaben zufolge der teils in Halle gedrehte Film „Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße“. Die Harzorte Wernigerode, Halberstadt und Blankenburg bildeten die Kulisse für „Die Schule der magischen Tiere 4“, der einen Preis für die besten visuellen Effekte gewinnen kann. Hier konkurriere er mit dem in Teilen ebenfalls im Harz produzierten Abenteuerfilm „Woodwalkers 2“, hieß es. 

Zudem übernimmt die Moderation der Preisverleihung am 29. Mai in Berlin mit dem Schauspieler Christian Friedel ein gebürtiger Magdeburger, wie es hieß. Friedel führte bereits im vergangenen Jahr durch die Gala. Laut Ministerium sind weiterhin fünf von der Mitteldeutschen Medienförderung GmbH (MDM) geförderte Produktionen nominiert. Die in Leipzig ansässige MDM ist die Filmförderinstitution von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Insgesamt vergibt die Deutsche Filmakademie in diesem Jahr 17 Lolas.