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Wie Angela Merkel bei Buckelwal „Timmy“ entschieden hätte

Das Schicksal des Buckelwals in der Ostsee beschäftigte in den vergangenen Monaten viele Menschen. Auch die Ex-Bundeskanzlerin verfolgte das Geschehen mit – und teilt ihre eigenen Gedanken dazu.

19.05.2026

Angela Merkel verfolgte das Geschehen um den Ostsee-Buckelwal mit, verriet sie auf der Medienkonferenz re:publica.Soeren Stache/dpa

Angela Merkel verfolgte das Geschehen um den Ostsee-Buckelwal mit, verriet sie auf der Medienkonferenz re:publica.Soeren Stache/dpa

© Soeren Stache/dpa

Auch Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel hat mitverfolgt, was in den vergangenen Wochen um den an der Ostsee gestrandeten und später in Dänemark tot aufgefundenen Buckelwal passiert ist. „Ich bitte Sie, da kam ja kein Weg dran vorbei“, sagte die CDU-Politikerin am Montag auf das Thema angesprochen im WDR-Podcast „0630“. Das Publikum bei der Aufzeichnung beim WDR Europaforum im Rahmen der Digitalkonferenz re:publica in Berlin reagierte mit Lachen auf ihre Antwort.

Stralsund habe in der Diskussion um die Rettung schließlich „eine große Rolle gespielt“, sagte Merkel. „Das Meeresmuseum ist ja von größter fachlicher Kenntnis.“ Die Stadt gehört zu dem Wahlkreis in Mecklenburg-Vorpommern, den sie von 1990 bis 2021 im Bundestag vertrat. 

Merkel: Auf Experten hören

Später sei sie dann selbst ins Grübeln darüber gekommen, wie sie bei dem gestrandeten Buckelwal entschieden hätte, erzählte die ehemalige Bundeskanzlerin und promovierte Physikerin. „Ich habe mir in der Tat Gedanken gemacht, was würdest denn du jetzt machen?“, sagte Merkel.

Ihre Schlussfolgerung: „Ich hätte mir wahrscheinlich eine Expertenkommission von Meeresbiologen genommen, Deutsche und auch Ausländer, und denen hätte ich gesagt, auf euren Rat höre ich, egal was ihr mir jetzt sagt.“ Von welchem Ergebnis sie dabei ausgegangen wäre, ließ Merkel offen.