Wetterdienst warnt vor schweren Gewittern und Sturmböen
Bis zu 36 Grad und kräftige Gewitter: Der Deutsche Wetterdienst erwartet in Niedersachsen und Bremen örtlich teils extreme Hitze und Unwetter. Die Bremer Senatorin gibt Tipps zum Umgang mit der Wärme.
Neben einer starken Wärmebelastung drohen örtlich auch kräftige Gewitter. (Symbolbild)Julian Stratenschulte/dpa
© Julian Stratenschulte/dpa
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor schweren Gewittern und orkanartigen Sturmböen in Niedersachsen und Bremen. Außerdem sind laut Meteorologen Hagel und heftiger Starkregen möglich. Mit Temperaturen von bis zu 36 Grad wird es zum Wochenende hochsommerlich heiß.
Am Freitagabend zieht laut DWD von Südwesten her ein Gewitterkomplex nach Nordwestdeutschland herein. Bei den Unwettern können orkanartige Böen von 90 bis 105 Kilometern pro Stunde auftreten sowie Hagel um drei Zentimeter und heftiger Starkregen um 30 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit.
Die Temperaturen steigen am Freitag auf den Inseln auf 25 bis 30 Grad, im übrigen Niedersachsen auf 31 bis 35 Grad. Im Süden und Südwesten des Bundeslandes sind örtlich sogar bis zu 36 Grad möglich. Nach Angaben des DWD besteht landesweit eine starke Wärmebelastung. Für Teile des südwestlichen Niedersachsens gelten Hitzewarnungen der zweithöchsten Warnstufe.
Gewitter auch am Samstag möglich
Im weiteren Tagesverlauf soll sich das Wetter zunächst beruhigen. Ab dem Nachmittag erwarten die Meteorologen gebietsweise jedoch Unwetter. Auch in der Nacht zum Samstag sind laut DWD örtlich schwere Gewitter mit Starkregen von bis zu 40 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit, Hagel und Sturmböen von bis zu 95 Kilometern pro Stunde möglich.
Am Samstag rechnen die Meteorologen mit weiteren Gewittern. Örtlich können diese erneut kräftig ausfallen, ehe sich die Lage im Laufe der Nacht allmählich beruhigen soll. Am Samstag reichen die Höchstwerte von 25 Grad auf den Inseln bis zu 35 Grad im Raum Hildesheim.
Am Sonntag wird wieder freundlicheres und überwiegend trockenes Wetter erwartet. Die Temperaturen erreichen an der Küste etwa 22 Grad und im Landesinneren bis zu 31 Grad.
Was bei Hitze helfen soll
Mit Blick auf die erwartete Hitze rief die Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz in Bremen die Menschen dazu auf, körperliche Anstrengungen möglichst in die kühleren Morgen- und Abendstunden zu verlegen, ausreichend zu trinken und sich vor der Sonne zu schützen. Besonders gefährdet seien ältere Menschen, Kinder und gesundheitlich vorbelastete Personen. Zudem sollten Kinder, geschwächte Menschen und Haustiere keinesfalls in geparkten Fahrzeugen zurückgelassen werden.
In Teilen Niedersachsen rechnet der Deutsche Wetterdienst mit einer extremen Wärmebelastung. (Symbolbild) Julian Stratenschulte/dpa
© Julian Stratenschulte/dpa