Werder-Boss Filbry ins Präsidium der FBL gewählt
Die Bundesliga der Fußballerinnen steht vor großen Herausforderungen. Ein erfahrener Geschäftsführer ist jetzt mit an Bord.
Werder-Boss Klaus Filbry sitzt jetzt im Präsidium der Frauen-Bundesliga. (Archivbild)Marcus Brandt/dpa
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Werder-Boss Klaus Filbry sitzt nun auch im Präsidium der Fußball-Bundesliga der Frauen. Der Vorsitzende der Geschäftsführung des Bremer Bundesligisten wurde einstimmig zum 2. Vizepräsidenten der FBL e.V. gewählt. „Klaus Filbry kennt die Perspektive der Clubs ebenso wie die Anforderungen an eine professionell geführte und wirtschaftlich erfolgreiche Liga. Diese Verbindung ist für die anstehenden Weichenstellungen besonders wertvoll“, sagte die FBL-Präsidentin Katharina Kiel.
Filbry folgt auf Florian Zeutschler, der nach dem Abstieg der SGS Essen aus dem Präsidium ausgeschieden ist. „Die FBL steht vor einer wegweisenden Phase: Wir schaffen die Strukturen für die eigenständige Durchführung und Vermarktung der Liga und werden ihre sportliche und wirtschaftliche Entwicklung konsequent vorantreiben“, sagte Filbry.
Der erst im Dezember gegründete Ligaverband hatte Ende Mai einen Grundlagenvertrag mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) geschlossen und ist bei vielen Themen eigenverantwortlich. Unter anderem muss die Führung neue TV-Verträge aushandeln. Um für den Markt attraktiver zu sein, erwägt die FBL sogar die Einführung von Playoffs.